Scott Voltage eRide: Das ist neu
- Lenkwinkel von 63,9 Grad, wobei die Steuersatzschalen gedreht werden können, wodurch sich ein Lenkwinkel von 64 oder 65 Grad ergibt. Sämtliche Modelle von Scott bekommen zudem eine Lagerschale mit 64,5 Grad beigelegt. Somit stehen vier Optionen zur Auswahl.
- Sitzwinkel von 77,1 Grad
- Reach bei einer Rahmengrösse M von 457 mm
- Radstand von 1253 mm
Mit blossem Auge kann man sehen, dass die Basis für die Entwicklung des neuen Voltage eRide das Scotts Genius ST lieferte, welches wir in «Scott Genius ST 900 Tuned» bereits testen durften. Wie wir es von Scotts Neuerscheinungen kennen, verschwindet auch beim Voltage der Dämpfer im Rahmen. Somit tritt auch das Voltage der IST-Familie bei (IST = Integrated Suspension Technology). So wie beim Genius ST aber eben anders als beim Ransom wird der Dämpfer vertikal zwischen Tretlager und Sitzrohr montiert. Zugänglich ist der Dämpfer mittels einer Klappe auf Höhe des Tretlagers, wo sich alle Einstellungen vornehmen lassen.
Bereits während der Vorbereitungen zum Test viel auf, dass – anders als beim Ransom – wenig Platz rund um den Dämpfer vorhanden ist. Nötige Einstellungen erfordern also ein wenig Fingerspitzengefühl. Wie auch beim Ransom findet man beim neuen Voltage auch einen aussen angebrachten Indikator, um den SAG zu überprüfen. Dieser liegt am Lager welches Sitzstrebe und Sitzrohr miteinander verbindet.
Das Scott Voltage eRide 900 Tuned im Test:
So viel Elektro steckt in Scotts neuer Bergziege:
Das konfigurierbare Motordisplay liegt, gut im Blickfeld integriert, im oberen Drittel des Oberrohrs. Mittels einer kleinen Steuereinheit, die am Lenker montiert ist, kann alles kontrolliert werden. Mit Hilfe der TQ E-Bike App lässt sich zusätzlich das Ansprechverhalten auf den Pedaldruck varrieren: wahlweise schneller für eine prompte Reaktion oder langsamer für ein natürlicheres Fahrgefühl. Je nach gewünschtem Output kann so auch die die Reichweite des Akkus regulieren.
Wie bei Scott üblich, lässt sich das Fahrwerk – je nach Ausstattungsvariante – mittels TwinLoc- oder TracLoc-Technologie sperren. Während man bei den Modellen mit der TwinLoc Funktion auch die Gabel sperrt, bleibt die Gabel bei der TracLoc- Version unberührt. In unserem Fall hatten wir das Voltage eRide 900 Tuned mit dem TracLoc System im Test, was hinsichtlich seiner Downhill-Performance optimiert wurde. Beim 900 Tuned mit dem TracLoc-System stehen einem drei Modi zur Verfügung:
- Descend
- Ramp
- Climb
- Descend
- Traction
- Lockout
Um maximalen Vortrieb auf Uphill-Trails zu generieren, wird im Climb-Modus die Druckstufen-Einheit gesperrt, wodurch das Eintauchen in den Dämpfer stark reduziert wird. Das macht das Voltage zum versierten Kletterer. Der TQ Motor mit 50 Nm Drehmoment ist zwar kein ausgesprochenes Kraftpaket, unterstützt aber locker ausreichend und sehr natürlich.
Abwärts: So viel hält Scotts Voltage im Downhill aus:
Noch mehr Voltage: Das sind die Modelle
- Voltage eRide 900 SL
- Voltage eRide 900 Tuned
- Voltage eRide 910
- Voltage eRide 920
- Contessa Voltage eRide 900
- Contessa Voltage eRide 910
Natürlich gibt es zwischen den Modellen Unterschiede hinsichtlich der Komponenten – die 900er Modelle sind jeweils mit den High-End Komponenten bestückt, während Käufer der 910er und 920er Modelle zwar Geld sparen aber auch ein wenig auf Performance verzichten müssen. Dennoch gibt es eine erwähnenswerte Gemeinsamkeit bzw. eben auch einen grossen Unterschied innerhalb der Modellreihe. Bis auf das eRide 900 Tuned wird die neue Voltage Generation mit Scotts TwinLoc-Technologie ausgeliefert.
Mittels TwinLoc lassen sich Dämpfer und Gabel in drei Stufen gemeinsam sperren – aber eben auch nur gemeinsam. Beim Dämpfer geschieht das mit Hilfe eines modifizierten Fox Nude 6T Dämpfers, welcher in verschiedenen Versionen zum Einsatz kommt. Anwender können hier auf Scotts Traction-Control vertrauen, wodurch das Luftvolumen im Dämpfer reduziert und die Druckstufe erhöht wird. Dies führt dazu, dass man höher im Federweg sitzt und das Tretlager mehr Freiraum nach unten bekommt, was einem gerade bei technischen Kletterpassagen zugutekommt. Genauso kann der Dämpfer aber auch komplett gesperrt werden, wenn ein langer Anstieg mit festem Untergrund bevorsteht. Im Descend-Modus wiederum sind alle Luftkammern geöffnet und der gesamte Federweg steht zur Verfügung.
Dem Gegenüber steht das TracLoc-System von Scott, welches beim von uns getesteten Voltage eRide 900 Tuned zum Einsatz kam. Im Gegensatz zur TwinLoc-Technologie wird hier nur der Dämpfer gesperrt. Somit muss das eRide 900 Tuned keine Kompromisse bei der Wahl der Gabel eingehen: Anstelle der Fox 36 Float Factory Air wird eine Fox 36 Grip 2 Air verbaut. Hinzu kommt, dass anstelle des Fox Nude 6T (kein Ausgleichsbehälter), welcher bei den anderen Modellen zum Einsatz kommt, ein neuentwickelter Float X Nude (mit Ausgleichsbehälter) zum Einsatz kommt.
So schwer ist das neue Scott Voltage eRide im Vergleich:
Carbon oder auch noch Alu?
Fazit
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Produktdaten
- Preis
- 10'999.00 CHF
- Produktkategorien
- E-Mountainbikes
- Hersteller
- Scott
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