Zugegeben, mit 10'799 Franken ist das Scott Genius ST 900 Tuned kein Schnäppchen. Doch bei näherem Hinsehen und nach ein paar Testrunden wird klar: Für das Top-Modell der neuen Genius-Reihe zu sparen, könnte sich möglicherweise lohnen. Denn tatsächlich bekommt man mit dem Carbon-Boliden zwei Bikes in einem. Eine Uphill-Rakete und ein schluckfreudiges Enduro-Bike. Gut zwanzig Jahre nach der Premiere des ersten Genius sendet sich dessen 2023er-Generation wieder einmal an Massstäbe in puncto Vielseitigkeit und pfiffiger Features zu setzen. Wie zuletzt schon bei den Modellen Spark und Patron steckt der Dämpfer nun im Rahmen. Dessen Geometrie ist im Vergleich zum Vorgängermodell flacher und länger geworden. Der Schwerpunkt liegt tiefer. Alles Funktionen, welche auf eine gute Abfahrts-Performance schliessen lassen – dasselbe gilt für den Federweg von 150 Millimetern am Heck und 160 Millimetern an der Gabel. Doch auch die Uphill-Qualitäten haben die Scott-Ingenieure nicht vernachlässigt. Ein schlanker Sitzwinkel, ein effizientes Fahrwerk und das attraktive Gewicht von 13,6 Kilogramm sorgen für exzellenten Vortrieb, Bergauf und beim Beschleunigen aus der Kurve heraus.
Den Zugriff auf das «Fahrwerks-Allerheiligste», den Fox Float X Nude Factory Evol Dämpfer, erleichtert einen Druckknopf, der eine grosse Klappe in Tretlagernähe am Unterrohr öffnet. Damit funktioniert auch der Zugriff auf die Einstellrädchen für Zug- und Druckstufe schnell und unkompliziert. Ebenso einfach lässt sich der Luftdruck des Dämpfers abstimmen. Dabei hilft eine SAG-Anzeige am Gelenk der Hinterbauschwinge. Wie gewohnt lässt sich das Ansprechverhalten des Fahrwerks per Remote-Bedienung vom Lenker aus stellen. Das «TracLoc»-System stellt drei Modi zur Verfügung: den Descend-Modus für Abfahrten mit voller Downhill-Performance, den Ramp-Control-Modus mit progressivem Ansprechverhalten für anspruchsvolle Trail-Passagen sowie den Climb-Modus für kraftsparende Anstiege. In der Praxis unterstützt das TracLoc-System die hohe Vielseitigkeit des Genius. Doch auch in offener Dämpfereinstellung arbeitet das Fahrwerk. Ein Wippen auf Anstiegen ist kaum zu spüren. Und auf anspruchsvollen Uphill-Passagen generiert das Bike eine hohe Traktion. Dank der neutralen Sitzposition zeigt sich das Genius als versierter Kletterer. Wer die Uphill-Qualitäten noch steigern möchte, kann den Lenkwinkel von serienmässigen 63,9 Grad um ein Grad erhöhen. Dazu reicht es, die Steuersatzabdeckungen um 180 Grad zu drehen. Das I-Tüpfelchen des integrierten Designs sind das in den Lenkerenden versteckte Tubeless-Repair-Kit und das in die Hinterachse integrierte Mini-Tool. Und auf anspruchsvollen Uphill-Passagen generiert das Bike eine hohe Traktion. Dank der neutralen Sitzposition zeigt sich das Genius als versierter Kletterer. Wer die Uphill-Qualitäten noch steigern möchte, kann den Lenkwinkel von serienmässigen 63,9 Grad um ein Grad erhöhen. Dazu reicht es, die Steuersatzabdeckungen um 180 Grad zu drehen. Das I-Tüpfelchen des integrierten Designs sind das in den Lenkerenden versteckte Tubeless-Repair-Kit und das in die Hinterachse integrierte Mini-Tool. Und auf anspruchsvollen Uphill-Passagen generiert das Bike eine hohe Traktion. Dank der neutralen Sitzposition zeigt sich das Genius als versierter Kletterer. Wer die Uphill-Qualitäten noch steigern möchte, kann den Lenkwinkel von serienmässigen 63,9 Grad um ein Grad erhöhen. Dazu reicht es, die Steuersatzabdeckungen um 180 Grad zu drehen. Das I-Tüpfelchen des integrierten Designs sind das in den Lenkerenden versteckte Tubeless-Repair-Kit und das in die Hinterachse integrierte Mini-Tool.