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Im Test: Im Test: Specialized S-Works Turbo Levo

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Datum: 01.05.2023

Die Traum-Maschine

Top Fahrwerk, hohe Reichweite, massiver Vortrieb – das Specialized S-Works Turbo Levo punktet in allen Testkategorien. Auch das Gewicht stimmt. Und wie schlägt sich das Traumbike mit Understatement-Design auf den ruppigen Trails von Finale Ligure? 
Im Test: Specialized S-Works Turbo Levo
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Ein hochkarätiges Fahrwerk, ein starker Antrieb, intelligente Software-Features und eine Ausstattung der Luxusklasse: Das Turbo Levo gibt sich auch im Detail keine Blösse. 
Schon seit der ersten Modellgeneration zählt das Specialized Turbo Levo zu den besten und innovativsten E-MTBs. Dem Drang, Gutes noch besser zu machen, haben die Entwickler auch bei der dritten Auflage des Turbo Levo nachgegeben. Und das mit Erfolg: Kein Tester, der nach einer Runde mit dem S-Works Turbo Levo auf den Finale-Trails nicht mit einem breiten Grinsen im Gesicht zurückgekehrt wäre. Vom Fahrwerk über die Abstimmungsmöglichkeiten bis hin zur kaum wahrnehmbaren Geräuschkulisse lässt dieses Traumbike keine Wünsche offen. Die Optik des edlen Carbon-Rahmens mit seinen fliessenden Formen aktiviert im präfrontalen Cortex einen ausgeprägten «Will-ich-haben!»-Reflex.

Feines Fahrwerk

Draufsetzen. Durchstarten. Wohlfühlen. Auf diesen einfachen Nenner lassen sich die Fahreindrücke bringen. Das Gesamtgewicht des Hightech-Velos hält sich mit 22,1 Kilogramm in engen Grenzen, was dem Handling deutlich entgegenkommt. Das mit asymmetrischer Hinterbauanlenkung, Fox Float X2 Factory Dämpfer und Fox Float 38 Factory Gabel ausgestattete Fahrwerk spricht extrem fein an. Es filtert hochfrequente Schwingungen auf Wurzelteppichen ebenso effektiv wie harte Schläge auf verblockten Felspassagen. Mit 150 mm Federweg am Heck und 160 an der Gabel reichen die Reserven auch für knackige Downhills. Mit einem Flip-Chip am Ausfallende lässt sich die Innenlagerhöhe um plus/minus 7 Millimeter variieren. Auch der Lenkwinkel ist an persönliche Vorlieben und den Fahrstil anpassbar: von flachen, abfahrtsorientierten 63,5 Grad bis zu spürbar steileren 65,5 Grad für quirlige Singletrail-Slaloms. Standesgemäss für die Nobelklasse ist auch die Ausstattung: elektronische Sram XX1 Eagle AXS Schaltung, Carbon-Kurbeln und Carbon-Laufräder. Dank der Magura MT7 Vierkolbenbremsen mit 203-Millimeter-Rotoren lässt sich das Levo auch auf rasanten Downhills in Zaum halten. Summa summarum: Dieses Bike ist so vielseitig, dass man von der komfortablen Kaffeefahrt bis hin zu Renneinsätzen blind eine Empfehlung für das Turbo Levo aussprechen kann.
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GEDICHTET 
Hinter einer abgedichteten Klappe sitzt der magnetische Stecker fürs Ladekabel. So ist die Elektronik gut vor Feuchtigkeit bei Schlammfahrten und beim Bike-Reinigen geschützt. Mit 90 Nm bietet der zusammen mit Brose entwickelte Motor viel gut dosierbare Power.
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ÜBERSICHTLICH 
Neu ist das ins Oberrohr integrierte Display. Bedienen lässt es sich über den Schalter am Lenker. Eine Touch-Funktion gibt es nicht. Dafür zeigt das Display dank Bluetooth-Verbindung sogar die mit einem Brustgurt ermittelten Herzfrequenz-Daten an.

Intelligentes «Mastermind»

Dazu tragen auch der ebenso stimmige wie abstimmbare Antrieb und dessen intelligente Software-Features bei. Die 90 Nm Drehmoment des Motors generieren genügend Power auch für steilste Rampen. Dank einer Batterie mit 700 Wh geht diesem die Puste nicht so schnell aus. Dabei lässt sich der Antrieb in allen Fahrsituationen fein dosieren. Hierzu trägt auch der neue «Micro Tune Modus» bei. Damit lässt sich die Unterstützung in feinen 10-Prozent-Schritten wählen – und das unabhängig vom Feintuning der Unterstützungsmodi in der Mission Control App. Überhaupt macht die «Mastermind» getaufte Steuerzentrale ihrem Namen alle Ehre. Sie bietet etwa einen barometrischen Höhenmesser und GPS, und lässt sich mit einem Brustgurt zur Herzfrequenzmessung koppeln. Damit wird das S-Works Turbo Levo zum idealen Trainingspartner: Bei Bedarf passt sich die Unterstützung des Motors automatisch einem vorgegebenen Herzfrequenzbereich an.
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SCHÖN LEICHT 
Leicht und trotzdem steif sind die Traverse SL Laufräder. Die Specialized Entwickler setzen beim S-Works Turbo Levo auf einen Mullet-Laufrad-Mix mit 27.5 Zoll hinten und 29 Zoll am Vorderrad.
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BORDWERKZEUG 
An alles gedacht: Im Steuersatz ist ein Mini-Tool mit den wichtigsten Inbus- und Torx-Schlüsseln integriert. Ideal für kleinere Reparaturen und Einstellungsarbeiten unterwegs auf dem Trail.
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Mission Control App 
Weit mehr Möglichkeiten als nur eine individuelle Abstimmung der Unterstützungsstufen bietet die Mission Control App von Specialized. Dank der GPS-Funktion der Bike-Software lassen sich mit einem einzigen Klick Route, Geschwindigkeit, Distanz, Leistung und Zeit aufzeichnen, und bei Bedarf auf Strava posten. Auch vorgefertigte Presets für unterschiedliche Unterstützungsmodi sind abrufbar. Genauso eine Anpassung der Motorleistung an Streckenlänge und Höhenmeter. 
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Elisabeth Lanz 
Sucht die Herausforderung auf Enduro-Touren
«Ich fühlte mich auf dem S-Works Turbo Levo auf Anhieb wohl. Die Fahrposition ist bequem und trotzdem sportlich. Auch wenn es kein Light-E-MTB ist, lässt es sich geschmeidig dirigieren. Dank des fein ansprechenden Fahrwerks hatte ich auf flowigen Trails genauso Spass wie auf ruppigen Downhills. Bergauf bietet der Motor eine Menge Schub. Ein Bike, das alles kann. Toll!» 
Specialized S-Works Turbo Levo
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Produktdaten

Produktkategorien
E-Mountainbikes
Hersteller
Specialized
Text: Christian Penning
Fotos: Christian Penning

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