Merida eOne-Eighty 900 im Test
Merida eOne-Eighty 900 im Test
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Merida eOne-Eighty 900 im Test

Das Merida eOne-Eighty 900 im Test ist kein E-MTB für Kompromisse. Mit fast 27 Kilogramm Gewicht, 180 Millimeter Federweg und klarer Ausrichtung auf grobes Gelände positioniert sich das Bike als kompromisslose Downhill- und Bikepark-Maschine. Lift oder Shuttle? Mit diesem E-MTB oft überflüssig. Doch kann das eOne Eighty 900 mit seiner Auslegung auch im realen Trail-Einsatz überzeugen oder ist es zu spezialisiert?

Merida eOne-Eighty 900 im Test
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Merida eOne-Eighty 900 im Test: E-MTB für maximale Abfahrts-Performance

Optisch tritt das Merida eOne-Eighty 900 bullig auf. Der Aluminium-Rahmen in Anaconda-Grün wirkt kantig und muskulös. Gleichzeitig sorgen hochwertige Lackierung und verschliffene Schweissnähte für eine überraschend elegante Optik. Das Bike rollt im Mullet-Setup mit 29 Zoll vorne und 27.5 Zoll hinten. Trotz des Gewichts von 26,8 Kilogramm und eines langen Radstands von 1272 Millimetern zeigt es eine gewisse Grundagilität. Kurze Kettenstreben (435 mm) tragen zusätzlich dazu bei. Die Geometrie mit 64,5° Lenkwinkel, 78,5° Sitzwinkel und 469 mm Reach sorgt für eine aufrechte, gleichzeitig reaktionsfreudige Sitzposition.

Merida eOne-Eighty 900 im Test
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Der Alu-Rahmen unterstreicht den kraftvollen Charakter des eOne-Eighty 900. Merida gibt dem Bike eine ASTM-5-Klassifizierung. Das bedeutet: offizielle Freigabe für Bikepark und Downhill-Laps. 

Merida eOne-Eighty 900 im Test
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Der RockShox Vivid Ultimate Dämpfer erlaubt 180 Millimeter Federweg am Hinterbau und sorgt auch bei fetten Jumps für sanfte Landungen. 

E-MTB Test 2026: Stark im groben Gelände

Auf dem Trail wird schnell klar: Das Merida eOne-Eighty 900 im Test ist kein klassischer Allrounder. Um sein Potenzial auszuspielen, braucht es Tempo. Das Bike fühlt sich in rauem Gelände mit Wurzeln und Felsabsätzen am wohlsten. «Das eOne-Eighty liebt es schnell», zeigt sich im Test. Dank Gewicht und Geometrie liegt es extrem ruhig auf dem Trail. «Das eOne-Eighty 900 mag’s schnell. Ein Bike für knackige Downhills und Bikepark-Einsätze. Perfekt für jene, die sich den Lift sparen möchten», fasst Tester Nicolas zusammen. Das RockShox Ultimate-Fahrwerk mit 180 mm Federweg vorne und hinten schluckt selbst härteste Schläge souverän. Die zentrale Sitzposition sorgt jederzeit für Kontrolle. «Das schluckfreudige Fahrwerk mit 180 Millimeter Federweg bietet beinahe endlos Reserven. Dafür bietet dieses Vollgas-Bike eine hohe Laufruhe und viel Sicherheit auf knackigen Strecken.» Ein weiterer Pluspunkt: Selbst bei harter Belastung bleibt das Bike auffallend leise – kein Klappern, kein Scheppern.

Merida eOne-Eighty 900 im Test
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Die RockShox Zeb Ultimate eMTB Air Gabel bietet satte 180 Millimeter Federweg und prädestiniert das eOne- Eighty für harte Gravity-Strecken. 

Merida eOne-Eighty 900 im Test
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Die RockShox Zeb Ultimate eMTB Air Gabel bietet satte 180 Millimeter Federweg und prädestiniert das eOne- Eighty für harte Gravity-Strecken. 

Motorcharakteristik und Gewicht

Bergauf liefert der Bosch Performance Line CX kräftige Unterstützung. Serienmässig stehen 85 Nm Drehmoment zur Verfügung, die sich via Bosch Flow App auf bis zu 100 Nm steigern lassen. Die Motorcharakteristik passt klar zum Bike: kraftvoll statt verspielt. Auf flowigen Trails wirkt das eOne-Eighty dagegen eher träge und unterfordert. Das hohe Gewicht verlangt aktiven Fahrstil und Kraft: «Das hohe Gewicht erfordert Kraft und entsprechende Hebel, um das Bike mühelos manövrieren zu können. Weniger kräftige Fahrer und Fahrerinnen werden sich damit schwertun.»

Robuste Ausstattung und hohe Reichweite

Die Ausstattung ist konsequent auf Haltbarkeit ausgelegt. Shimano XT Vierkolbenbremsen mit 220 mm Scheibe vorne sorgen für starke Verzögerung. Die DT Swiss HF 1700 Laufräder sind robust und steif. Maxxis liefert mit Assegai (vorne) und Minion DHR II (hinten) eine griffige Kombination für anspruchsvolle Trails. Ein 800 Wh Akku sitzt im Unterrohr und bietet viel Reichweite. Mit optionalem Range Extender (250 Wh) sind über 1000 Wh möglich. Ebenfalls praktisch: das serienmässige Lezyne Frontlicht, gespeist aus dem Hauptakku.

Vorteile

  • Extrem laufruhig und stabil im Downhill
  • Sehr leistungsstarkes Fahrwerk mit viel Reserve
  • Hohe Motorleistung (bis 100 Nm möglich)
  • Grosse Akkukapazität mit Erweiterungsoption
  • Sehr robuste, trailtaugliche Ausstattung

Nachteile

  • Sehr hohes Gewicht
  • Träge auf flowigen Trails
  • Hoher Kraftaufwand bei technischen Manövern
Spezifikationen
Preis

8290 CHF

Grössen

XS–XL

Material

Aluminium

Motor

Bosch Performance Line CX, 100 Nm 

Akku

Bosch 800 Wh 

Federgabel

RockShox Zeb Ultimate, 180 mm 

Dämpfer

Rock Shox Vivid Ultimate 

Schaltung

Shimano XT LG, 11-50 

Schalthebel

Shimano XT 

Kurbel

FSA 1x Alloy Spider, 36T 

Bremsen

Shimano XT, 4-Kolben 

Laufräder

DT Swiss HF 1700 

Reifen

v: Maxxis Assegai 29 x 2.5, h: Maxxis Minion DHR II 27.5 x 2.4, Exo+ 

Lenker

Merida Expert eTR, 780 mm 

Vorbau

Merida Expert eTR II, 35 mm 

Stütze

Merida Team TR II

Sattel

Proxim Nembo Tirox 

Website

merida-bikes.com

Geometrie & Daten

(Grösse L)

1 Lenkwinkel

64.5° 

2 Sitzwinkel

78.5° 

3 Kettenstrebe

435 mm 

4 Radstand

1272 mm 

5 Tretlager Höhe

k.A.

6 Sitzstrebe

445 mm 

7 Oberrohr (horiz.)

630 mm 

8 Steuerrohr

125 mm 

9 Reach

485 mm 

10 Stack

666 mm 

Federweg vorn

180 mm

Federweg hinten

180 mm

Gewicht

27 kg

Häufig gestellte Fragen zum Merida eOne-Eighty 900

Wie viel Federweg bietet das Merida eOne-Eighty 900?

Das eOne-Eighty 900 verfügt über 180 mm Federweg vorne und hinten und ist damit klar auf grobes Gelände und harte Abfahrten ausgelegt.

Für wen eignet sich das eOne-Eighty 900?

Das Bike richtet sich an erfahrene und kräftige Fahrer:innen, die ein stabiles, laufruhiges E-MTB für schnelle, technische Abfahrten suchen. Für flowige Trails ist es weniger geeignet.

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