Slowenien
Ein eigener Mikrokosmos für Trailfans

17.08.2020

Besser als Beamen

Was käme heraus, wenn man Europa auf ein Gebiet halb so gross wie die Schweiz schrumpfen würde? Slowenien! Ein Bike-Trip, so vielseitig und spannend wie ein ganzer Kontinent.
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Knackig oder flowig – am Petzen warten jede Menge Trails aller Schwierigkeitsgrade.
«In 140 Jahren könnte das Beamen möglich sein», stand vor ein paar Jahren in einer namhaften Zeitung. Sie berief sich auf einen Uni-Dozenten, der sich auf die Realisierung von Science-­Fiction-Visionen spezialisiert hat. Wer nicht so lange warten möchte, kann sich auch einfach in den Zug oder ins Auto setzen – und nach Slowenien fahren. Gerade mal halb so gross wie die Schweiz, bietet der Landstrich zwischen Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien von jedem seiner Nachbarländer etwas – und noch viel mehr: weite Wälder wie in Finnland, wilde Alpengipfel wie in Graubünden, malerische Bergseen wie in Oberbayern oder im Salzkammergut. An der Slowenischen Riviera reicht der Blick über türkis schimmernde Meeresbuchten bis zu den Alpen. Kaum drückt man aufs Gaspedal, ist man schon in einer völlig anderen Gegend. Ganz ohne Materietransmitter oder Warp-Antrieb.

«Hier links!», sagt Lukas, mein Beifahrer. «Wirklich?» Von dem schmalen Asphaltsträsschen zweigt ein Schotterweg ab und führt durch üppig grünen Mischwald und über sanft geschwungene Wiesenhügel bergauf. Grillen zirpen. Es duftet nach frischem Heu. Auf einem der Hügel thront ein Berghof. Ähnlich wie im Emmental oder Oberaargau sind die Dächer tief nach unten gezogen, als würden sich die Häuschen schutzsuchend unter ihnen ducken. Auf der Wiese zwischen den Gebäuden liegen frisch geputzte Mountainbikes. Auf den Stufen zur Holzveranda des Haupthauses sitzt eine Gruppe Biker. Einer von ihnen ist Dixi. Er hat eine Tasse Tee in der Hand. Dušan Štrucl, wie er mit vollem Namen heisst, ist einer der Bike-Pioniere Sloweniens. Den Hof oberhalb von Jamnica hat er vor zehn Jahren gekauft und zum Öko-Bike-Hotel umfunktioniert. «Willkommen im Paradies», begrüsst uns Dixi. Mit seinem kurzrasierten, schütteren Haar, der Nickelbrille und dem geflochtenen Mini-Pferdeschwänzchen am Hinterkopf wirkt er wie eine Mischung aus Philosophieprofessor und Lebenskünstler. «Kommt mit, ich zeig’ euch was!» Er steuert auf eine grosse Scheune zu. «Der Kuhstall?», rät Lukas. «War es mal», meint Dixi mit einem breiten Grinsen. Die Futtertröge und Metallgitter, die einst als Boxen fürs Vieh dienten, markieren heute die Abteile für die Velos der Hotelgäste. Bike-Garage statt Stall. Einige Kühe hat Dixi noch, aber sie mussten umziehen. Rund um den Hof wachsen Obstbäume. Roggen und Dinkel fürs Frühstücksbrot spriessen auf eigenem Grund, genauso die Kräuter für die Zubereitung des Nachtessens.
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Idyllisch – Hängebrücke über die Sava bei Radovljica. Der Gebirgsfluss bei Bled ist ideal für eine kleine Erfrischung an heissen Sommertagen.
Thriller: Auf dem Enduro-Trail am Petzen
auf österreichischer Seite Ist Action angesagt.

Yummy Jamnica – privater Singletrail Park

«Aber das Beste kommt noch ...!» Dixi macht es spannend. Mit der Hand zieht er einen grossen Kreis durch die Luft. «Rund um den Hof haben wir unsere eigenen Trails.» 24 Kilometer vernetzte Naturpfade: Den Singletrail Park Jamnica hat Dixi zusammen mit seinem Sohn Anej in den vergangenen Jahren eigenhändig mit Schaufel, Säge und Hacke angelegt.

Am nächsten Morgen drückt uns Anej eine Übersichtskarte in die Hand. «Damit ihr im Trailfieber den Überblick nicht verliert.» In Blau, Rot und Schwarz sind ein Dutzend beschilderte Trails eingezeichnet, einer in Gelb, ein neuer Uphill-Trail als Alternative zu den Auffahrten auf Forstwegen. Los geht’s! Eine eintägige Trail-Safari über Bergwiesen, durch Blaubeerbüsche und Mischwälder beginnt. Mal mit viel Flow, mal mit haarig engen Kurven. Das Highlight: Anejs «Dschungel-Trail» führt durch eine Schlucht an einem Bachlauf entlang. Kaum mehr als fussbreit schlängelt sich der Weg zwischen Bäumen mit grünen Moosmänteln, Farnen und dem gurgelnden Wasserlauf.

Achterbahnfahrt am Petzen

«Lust auf mehr Achterbahn-Feeling?», fragt Anej am nächsten Morgen. Wir sind gespannt und eine Stunde später starten wir am Petzen zu einem Slalom durch 200 perfekt geshapte Steilkurven, gespickt mit Wellen und Kickern, aber immer schön smooth, fast wie auf einer Murmelbahn. Der Flow-Country-Trail am Petzen ist mit elf Kilometern der längste seiner Art in Europa. Für seine Architektur zeichnet kein Geringerer verantwortlich als Flow-Guru Didie Schneider. Der Trail liegt auf der Kärtner Talseite. «Aber Bike-Leidenschaft kennt ja bekanntlich keine Grenzen», lacht Anej in der Gondelbahn, auf dem Weg zum nächsten Run. «Jetzt wird’s etwas kniffliger», kündet er am Start an. Zusammen mit einheimischen Bikern hat er in den vergangenen Jahren am Petzen zwei Enduro-Trails gebaut. Den «Thriller» und den «EWS-Trail», auf dem 2018 die finale Stage der ­Enduro World Series gefahren wurde. Enge Spitzkehren und steile Wurzelpassagen erfordern unsere volle Konzentration. Nicht zuletzt dank solcher Contests zieht die Region Biker aus aller Welt an. «Unsere Gästeliste umfasst 68 Nationen», erzählt Dixi nicht ohne Stolz.

Etwas für die Seele bieten am Nachmittag die Ridge-Trails an den östlichen Flanken des Petzen-Massivs, nun wieder auf slowenischer Seite. Auf herrlichen Waldtrails kurven wir durch lichte Kiefernwälder. Hier haben Könner genauso Spass wie Trail-Einsteiger. Eigentlich würden diese Pfade nahe des Bergbau-Örtchens Mežica locker Trail-Stoff für einen kompletten Bike-Tag hergeben. Doch Anej hat einen anderen Plan. «Jetzt wird’s unterirdisch», verkündet er am Eingang des Tunnels am Berg Peca. Damit meint er nicht das Niveau der Trails, sondern ihre geologische Lage – 500 Meter unter Tage.
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Im Kurvenfieber – Europas längster Flowtrail am Petzen ist gespickt mit über 200 Anliegerkurven und Kickern.
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Tor zur Unterwelt: Der Eingang in den «Black Hole»-Trail im ehemaligen Bergwerk am Peca.
Trail-Paradies: 
In Jamnica haben Dixi und Anej ihren 
privaten Trailpark gebaut.

Höllisch gut – Biken in der Unterwelt

Es ist acht Grad kühl. Ein kaum eine Radlänge breiter Stollen führt hinein in den Fels. Im Schein der Stirnlampen lassen sich Schweiss, Schwielen und Staublungen förmlich fühlen, die die Arbeit in den Stollen vor Jahrhunderten gekostet hat. Seit 1665 wurden in diesem Berg Blei- und Zinkerz gefördert. 1000 Kilometer umfasst das kartierte Stollensystem. Zehn davon hat Anej für Biker befahrbar gemacht. «45 Tage lang habe ich zusammen mit ein paar Freunden und ehemaligen Bergleuten geschuftet.» Das Herz der Untergrund-Strecke ist das «Black Hole», ein drei Kilometer langer Abschnitt wie eine knackige unterirdische Achterbahn samt Drops, Spitzkehren und weiten Felssälen. Die wirken wie der Vorhof zur Hölle. Eine solche muss die Arbeit für die Knappen gewesen sein, als das Bleierz noch in reiner Handarbeit gefördert wurde. Gerade einmal 20 bis 30 Zentimeter am Tag konnten die Bergleute damals die schmalen Schächte in den Berg treiben. Der Fels bietet guten Grip, doch der Ritt durch die allein von der Stirnlampe erleuchteten Stollen erfordert gute Nerven. Nicht nur einmal hat man in den engen Kurven das Gefühl, gegen die Wände oder die Decke zu crashen. «Der Berg ist durchlöchert wie Schweizer Käse», sagt Anej und wirft einen Steinbrocken in ein senkrecht nach unten führendes Loch. Es dauert mehrere Sekunden, ehe er aufschlägt, danach ist noch eine ganze Weile ein sich entfernendes Poltern zu hören. «Tief», meint Anej trocken. Zur Sicherheit hat er an den gefährlichen Stellen Netze gespannt. Komplett durchfahren hat den Stollen bislang noch keiner. Kein Wunder. An der Schlüsselstelle, dem Black Hole, müssen wir die Bikes fünf Meter senkrecht abseilen. Für seine Biker-­Gäste hat Anej eine Leiter installiert.

Bled – Genuss nach Schweizer Vorbild

Wir sind wie geblendet. Sonne, Licht, ein glitzernder See, glasklare Bergflüsse, an denen Angler die Fliegenroute schwingen, um Forellen und Huchen an den Haken zu bekommen – die Welt, die Bike-Guide Tadej Valjavec am nächsten Tag präsentiert, ist eine völlig andere. Per Auto haben wir uns an den See von Bled gebeamt. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte der Schweizer Arnold ­Rikli: Der See, das milde Klima und regelmässige Bewegung sind perfekt, um den Körper fit und gesund zu halten. Rikli schwor auf Schwimmen und Wandern. Heute wäre er wohl Biker. Im Vergleich zur langen Kurtradition Bleds steckt Mountainbiken in der Region noch in den Kinderschuhen. «Aber die Gegend hat Potenzial», meint Tadej auf der Tour zwischen Bleder See und den beiden Flussarmen der Sava, die im nahen Triglav Nationalpark entspringen. Forstwege wechseln mit flowigen Trailpassagen. Eine ideale Tour zum Geniessen und Warmkurbeln. Nur ein paar kurze, aber steile Rampen haben es in sich. Tadej kurbelt selbst die so entspannt hinauf, als würde er gerade auf dem Velo die Kurpromenade von Bled entlangflanieren. «Als U23-Fahrer habe ich den Giro d’Italia» gewonnen, bemerkt er wie nebenbei. Danach fuhr er Strassenrennen für internationale Rennställe wie Lampre und das Schweizer Phonak Team.
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Ein Riesenspass: Die Ridge-Trails auf der slowenischen Seite des Petzen.

Extra-Power: Gibanica und Bleder Kremsnita

«Lasst uns einen kleinen Schwenk machen», schlägt Tadej am Ende eines von dichtem Grün umrankten Waldtrails vor. Der kleine Umweg führt zwar auf Asphalt, ist aber trotzdem im wahrsten Sinne «sweet». Wir rollen durch die Altstadt von Radovljica. Liebevoll renovierte mittelalterliche Bauten und ein Barockschloss säumen die Strassen. Cafés verströmen mediterranes Ambiente. Fast wie am Gardasee. «Oh, hier können wir nicht vorbei», ruft Tadej augenzwinkernd. «Ihr seht aus, als bräuchtet ihr ein bisschen Energie», scherzt er in Anspielung auf den letzten Anstieg. Eine Minute später serviert die Bedienung unterm Sonnenschirm Prekmurska Gibanica, Kremsnita, Cappuccino und Espresso. Gibanica ist eine slowenische Spezialität: eine Art Strudel auf Mürbteigboden, gefüllt mit Topfen, Mohn, Nuss- und Apfelstückchen. Die Bleder Cremeschnitte, die regelkonform in den Massen sieben mal sieben Zentimeter serviert werden sollte, hat erstmals vor mehr als 50 Jahren der Konditor im Hotel Park in Bled aus Mehl, Butter, Eiweissschnee und Sahne gezaubert – gekrönt von einer Schicht Puderzucker. Tadej lacht: «Das sind genügend Kalorien für den Rest des Tages.»
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Sehenswert – die historischen Gebäude und Strassencafés in Radovljica verströmen mediterranes Ambiente.
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Abschalten – eine Tour zur Alp Zajamniki ist wie eine Zeitreise in eine längst vergangene Welt.

Triglav Nationalpark – Schweiz oder Skandinavien?

Was also tun mit der überschüssigen Energie? «Schnuppert doch ein bisschen Schweiz.» Tadej schlägt eine Tour in die Ausläufer des Triglav-Massivs vor. Während Bled seit über 100 Jahren als feine Ferienadresse gilt, an der Jugoslawiens Chef-Sozialist Tito auf kommunistische Ideale pfiff und in seinem Feriendomizil dem Luxus frönte, wirkt das Hinterland deutlich rustikaler. Eine kurvige Passstrasse führt hinauf zur Pokljuka Hochebene, wo im Winter regelmässig der Biathlon-Weltcup gastiert. Ein sanft ansteigender Forstweg führt durch finnisch anmutende Wälder tiefer hinein in den Triglav Nationalpark, hinauf nach Zajamniki. Das Biken auf Singletrails ist im Nationalpark nicht erlaubt. Doch das Panorama macht auch Touren auf breiten Wegen zum Erlebnis. Oben auf der Alp Zajamniki ist der Blick frei, reicht hinüber zu schneebedeckten Gipfeln. In den urigen Holzhütten mit ihren langschindeligen Dächern würden sich auch Heidi und der Alpöhi auf Anhieb wohlfühlen.
Wie ein norwegischer Fjord liegt 
der Bohinj See zu Füssen des Triglav-Massivs.
Gemütliche Hütten warten auch rund um das Bike-Hotel Ribno bei Bled. Das Hotel liegt am Hochufer der Sava, umsäumt von Wald. Mitten in diesem natürlichen Park haben die Hoteliers und Bike-Enthusiasten Matija Blazic und Katarina Strgar ein naturnahes und komfortables Basislager für Mountainbiker geschaffen. Warm ist es geworden an diesem Sommertag. «Wie wär‘s morgen mit einer kleinen Abkühlung nach der Tour?», fragt Katarina. Nach zwei Stamperl ihres selbst angesetzten Salbei-­Limonen-Schnapses steht der Tourenplan. Mit der Seilbahn geht’s hinauf auf den Aussichtsberg Vogel (gesprochen: «Wogel»). Ein Mini-Bikepark lädt ein, sich vor der Kulisse des 2864 Meter hohen Triglav in den Himmel zu katapultieren. Die Strecke ist garniert mit Steilkurven und Kickern. Wie ein norwegischer Fjord liegt unten im Tal der Bohinj See. Um den führt unser zweiter Teil der Tour – samt einem Abstecher zum Savica Wasserfall. Die letzten Meter dieses in der Hochsaison stark frequentierten Wanderweges müssen zu Fuss bewältigt werden, aber lohnen sich. Wie aus einer Düse schiesst das Wasser aus der Felswand von Komarca, fliesst 38 Meter über eine Felsstufe und stürzt dann spektakulär 51 Meter in die Tiefe. Der Wind treibt einen kühlenden Schleier aus feinsten Wassertröpfchen von der gigantischen Naturdusche herüber. Zum Abschluss der Tour ist natürlich ein Sprung in die Fluten des Bohinj Sees Pflicht. Eine kleine Halbinsel aus blendend weissem Kiesel ragt ins tiefgrün schimmernde Wasser. «Beinahe, als hätten wir uns ans Meer gebeamt?», bemerkt Lukas, ehe er in den kühlen Fluten untertaucht. Doch bei solch grossartigen Bike-Möglichkeiten erscheint es geradezu albern, sich irgendwann auf unbekannte Planeten im Universum beamen zu wollen. Slowenien reicht doch, oder?
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Berge, Seen, Sehnsucht: Der Trip durch Slowenien macht Lust auf eine baldige Wiederkehr.

Roadtrip Slowenien

CHARAKTER
So vielseitig wie die Landschaften Sloweniens sind auch die Möglichkeiten zum Biken. Von Genusstouren auf Forst- und ­Panoramawegen über flowige Singletrails bis hin zu selektiven Enduro- und Bikepark-Strecken ist alles drin. Unser Road-Trip führte in die Region Geopark Karawanken mit der Bikebase Eco­hotel Koroš und in die Region Gorenjsak (Oberkrain) in den Slowenischen Alpen mit dem Hotel & Glamping Ribno Bled als Basis. Offiziell ist Biken auf schmalen Wanderwegen in Slowenien nicht erlaubt. Doch in den Bikeregionen wurden teilweise Ausnahmeregelungen getroffen. Um tatsächlich auf erlaubten und guten Trails unterwegs zu sein und die besten Wege zu finden, lohnt es sich, mit einem lokalen Bikeguide auf Tour zu gehen.

ANREISE
Entweder mit ÖV oder per Auto über Salzburg und die Tauern­autobahn nach Kärnten und weiter nach Jamnica oder Bled. Von der Südschweiz auch über Mailand, Verona, Udine und Villach möglich.

UNTERKÜNFTE & GUIDING

Bikebase Ecohotel Koroš: Das Ecohotel Koroš ist das erste Bikehotel in Slowenien. Sitz ist ein renovierter Bio-Bauernhof mit eigenem Singletrail Park. Geprüfte Bike-Guides kennen die besten Trails der Region – sowohl auf slowenischer Seite als auch im nur wenige Kilometer entfernten Kärnten. bikenomad.com

Hotel & Glamping Ribno Bled: Das Örtchen Ribno liegt am Rande von Bled, unweit des Bleder Sees idyllisch am Rande eines Fichtenwaldes mitten in der Natur. Neben dem Hotel gibt es acht Glamping Hütten zum Übernachten. Das Hotel bietet eigene Bike-Guides, Bike-Wash und Informationen über Touren in der Region. hotel-ribno.si

Mehr Infos zur Region und den Hotels auf Mountainbike Holidays:  bike-holidays.com

BIKEPARKS
Bikepark Petzen: 11 Kilometer Flow-Country-Trail. Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel. Mit mehr als 200 Steilkurven, Tables und kleinen Sprüngen. EWS-Trail: 2018 für die ­Enduro World Series gebaut, eine anspruchsvolle, fünf Kilometer lange Strecke. Schwierigkeitsgrad: schwer. Thriller: 6,5 Kilometer lange Enduro-Strecke mit vielen Wurzelpassagen, Felsen und Spitzkehren. Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer. mtbzone-bikepark.com/petzen/

Bikepark Vogel am Bohinj See mit einer Strecke: vogel.si

UNDERGROUND BIKING
Mit dem Mountainbike durch die Stollen des ehemaligen Bleierz-Bergwerks von Mežica. 10 Kilometer langer Trail unter Tage. Wahlweise zwei Routen: der anspruchsvolle Black Hole Trail und die leichte Easy Tour. Nur mit Guide zu befahren. Auch Underground Kayaking ist möglich. mtb-park.com

NOCH MEHR BIKEN
Transalp-Pionier Uli Stanciu hat eine siebentägige Trans-­Slowenien-Tour zusammengestellt mit Varianten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. trans-slovenia.com