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Im Test: Im Test: Bixs Lane 160

  1. Im Test: Bixs Lane 160
Datum: 12.04.2022

Enduro Evolution

Noch mehr Enduro-Gene hat Bixs seiner Modellserie Lane eingehaucht. Mit ihren 160 Millimetern Federweg markieren die Lane Bikes das obere Ende der Bixs Flotte. Wir gaben Gas und checkten den Carbon-Hobel für schnelle Trail-Abenteuer auf den Enduro-Strecken des Vinschgau auf Herz und Nieren.
Im Test: Bixs  Lane 160
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Im Test: Bixs  Lane 160
Ob Shuttle-Touren in Finale, knackige Bikepark-lines oder technische Singletrails im alpinen gelände: das Bixs Lane 160 ist ein 
bike für Fahrer, die gerne am gas hängen.
Ein Bike für Fahrer, die nicht zurückschrecken, wenn’s auf dem Trail zur Sache geht – das war das Ziel der Neuentwicklung des Bixs Lane. «Wir haben Rahmen wie Kinematik komplett neu entworfen», erklärt Produktmanager Christian Vollmer. Sicher sind rein optisch Ähnlichkeiten zum Vorgängermodell nicht zu leugnen. Auch das Fahrwerk basiert weiterhin auf einer klassischen Viergelenker-Konstruktion. Geometrie wie Kinematik des Rahmens zeigen sich dennoch deutlich verändert. «Mehr Enduro-, weniger langhubiges Trail-Bike», bringt es Vollmer auf den Punkt. Wie derzeit bei Enduros üblich, ist der Reach gewachsen. Der Carbon-Rahmen ist länger, die Sitzposition etwas gestreckter, der Vorbau dafür kürzer. In Grösse L beträgt der Zuwachs satte 24 Millimeter. Um Fahrerinnen und Fahrer aller Körpergrössen zu bedienen, gibt es das Lane nun in vier Grössen (S, M, L, XL). Die Abfahrtsqualitäten und die Laufruhe verbessern soll ausserdem ein um 1,5 Grad flacherer Lenkwinkel mit nun 64,5 Grad. Für mehr Schluckfreude sorgt auch der um 10 Millimeter gewachsene Federweg. Der Hinterbau mit Fox Float X2 Performance Federbein liefert 160 Millimeter Federweg, die Fox 38 Float Performance Federgabel an der Front 170 Millimeter.

Stark auf schnellen Strecken

Auf den Trails zeigt sich rasch: Das neue Lane ist eine robuste Kiste, die was wegsteckt und nach einem beherzten Fahrstil ruft. Das Fahrwerk kapituliert auch nicht vor grossen Hindernissen wie hohen Felsstufen oder rauen Wurzeltrails. Dabei ist das Bike trotz des üppigen Federwegs keine Sänfte. Das Fahrwerk wirkt eher sportlich straff und punktet mit einer hohen Steifigkeit. Damit hält das Bike auch bei Vollgasritten die Linie und bringt eine hohe Laufruhe bis in den Grenzbereich. Einem verspielten Fahrstil kommt dies weniger entgegen. Schnelle Richtungswechsel erfordern einen beherzten Einsatz. Seine Stärken spielt das Lane 160 klar auf schnellen Enduro-Kursen, bei hohem Luftstand und gepfefferten Landungen aus. Teamfahrer Stefan Peter konnte mit dem neuen Lane bereits einen Podestplatz beim Megavalanche Downhill auf La Réunion erzielen. Die gute Bergab-Performance wird allerdings mit kleinen Abstrichen im Uphill erkauft. Zwar klettert das als Vorserienmodell aufgebaute Lane trotz seiner 15,7 Kilogramm recht ordentlich. Wegen des flachen Sitzwinkels saugt es aber viel Kraft aus den Oberschenkeln. Für lange Uphills wünscht man sich einen Shuttle, es sei denn, man ist so fit wie die Team-Rider Luis Eisenhut oder Victor Büchli.
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Robustheit bis ins Detail
Der Kettenstrebenschutz mit dicken Gumminoppen schont den Rahmen und minimiert die Geräuschkulisse auf Rüttelstrecken.
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NEUKONSTRUKTION
Neue Kinematik, neue Wippe – genauso wie der Rest des Rahmens wurde der Viergelenk-Hinterbau des Lane komplett neu konstruiert und auf sportliche Enduro-Einsätze abgestimmt.

Griffige Reifen und bissige Bremsen

«Ready für Races» ist nach den Worten von Produktmanager Christian Vollmer auch die Bereifung. In der Serie werden die 29-Zoll DT Swiss Spline E-1900 Laufräder ganz standesgemäss 2.4 Zoll breite Onza Aquila Reifen mit Race-Karkasse zieren. Auf Performance setzt Bixs auch bei den Bremsen. Die bissigen Shimano Vierkolben XT-Bremsen halten das Bike auch auf rasanten Enduro-Ritten sicher unter Kontrolle. Hohen Schaltkomfort bietet die Sram GX Eagle AXS. In einer weniger progressiven Variante mit reduziertem Federweg kommt der Lane-Rahmen auch in der Bixs Modellreihe Peak zum Einsatz.
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INNOVATIV
Auch bei der Konstruktion der Sattelstützenklemme geht Bixs eigene Wege. Die Klemmung sorgt für eine ausgewogene Druckverteilung und sieht noch dazu gut aus.
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AUFGERÄUMT
Die Züge am Bixs Lane verlaufen im Inneren des Rahmens. So erhält das Bike einen aufgeräumten und modernen Look.
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Neuer Grössen-Split
Das neue Bixs Lane kommt ab sofort in vier Grössen (S, M, L, XL) statt bisher drei. Das bedeutet, die kleinste Grösse ist kleiner geworden, die grösste deutlich grösser. Der Reach reicht von 420 Millimetern Länge bei Grösse S bis zu 510 Millimetern bei Grösse XL. Die Kettenstrebenlänge beträgt in den Grössen S, M und L 440 Millimeter, in XL sind es zehn Millimeter mehr.
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Xaver Frieser
Tester und Bikeguide
«Mit seinem satten Enduro-Fahrwerk ist das Bixs Lane 160 ideal für anspruchsvolle, harte Abfahrten. Je knackiger die Trails, desto besser arbeitet der Hinterbau. Bei langen Anstiegen kostet das Bike allerdings ordentlich Körner. Die Ausstattung ist funktionell, und perfekt auf Enduro-Einsätze abgestimmt.»
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Produktdaten

Produktkategorien
Mountainbikes
Hersteller
BiXS
Text: Christian Penning
Fotos: Christian Penning

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