Tessin: Vier Locals zeigen ihre Heimat
LOCAL: MARCO STEIGER
ALTER: 37 JAHRE
BERUF: PHYSIKER UND BIKESHOP-BESITZER
Wege ohne Trubel
Bellinzona selbst ist mit seinen 43'000 Einwohnern von überschaubarer Grösse. Doch die Geschichte der Kantonshauptstadt reicht weit zurück: Die ältesten jungsteinzeitlichen Siedlungsspuren der heutigen Schweiz wurden hier gefunden. Im frühen Mittelalter wurde die Stadt erstmals schriftlich erwähnt. Am Ende des Valle Leventina auf dem Weg zu den zwei strategisch wichtigen Alpenpässen Gotthard und Lukmanier gelegen, war Bellinzona später ein wichtiger Handelsort und entsprechend begehrt – mal unter italienischer, mal unter französischer, mal unter Schweizer Herrschaft. Die drei Burgen von Bellinzona zählen seit dem Jahr 2000 zum UNESCO Welterbe. Nach wie vor ist die Stadt ein Knotenpunkt für Reisende: Als erster Stopp nach dem Gotthard-Basistunnel kann man hier nach Mendrisio oder Locarno umsteigen. «Mittlerweile verweilen auch immer mehr», sagt Marco. Besonders zu den Marktzeiten. Doch trotz seiner Schönheit sei Bellinzona nicht überfüllt mit Touristen; der Tourismus beginne gerade erst zu wachsen. Auch der im Dezember 2020 eröffnete Ceneri-Basistunnel sei dabei eine echte Chance. Der 15,4 Kilometer lange, zweigleisige Eisenbahntunnel verkürzt die Fahrt nach Lugano auf 15 Minuten. «Man ist jetzt mit dem Zug deutlich schneller als mit dem Auto», erklärt Marco. Diese Verbindung erschliesst auch Bikern völlig neue Möglichkeiten, sich innerhalb eines Tages schnell und einfach im Tessin zu bewegen – in Locarno übernachten, tags rund um Lugano biken und am Abend in der Altstadt von Bellinzona essen gehen. Die Fahrpläne der Postautos werden noch auf die Züge abgestimmt und ihr Turnus erhöht. So lassen sich selbst entlegenere Täler noch besser erreichen – und Touren kreativ kombinieren.
Anspruchsvolles Abenteuer
TOUREN
Schwierigkeit: Fahrtechnik 3, Kondition 3
Distanz: 21 km
Höhendifferenz: 965 m
Von Giubiasco geht’s durch das Valle Morobbia bergauf bis nach Carena. Von hier auf Singletrails durch Kastaniengärten über die Monti di Paudo. Den Abschluss macht ein steiler Saumpfad vorbei an den Burgen Sasso Corbaro und Montebello bis zum Bahnhof Bellinzona.
ALPE DELLA COSTA
Schwierigkeit: Fahrtechnik 3, Kondition 4
Distanz: 35,5 km
Höhendifferenz: 1529 m
Einem langen Aufstieg auf Asphalt stehen ebenso viele Tiefenmeter Singletrail gegenüber. Der hat es stellenweise in sich – zwischen Alpe della Costa und Paudo gibt es parallel zum Wanderweg lokale Biketrails, die etwas flowiger und weniger steinig sind. Nach der Abfahrt unbedingt bei «Ciccio passami il gelato» Eis essen!
CIMA DI MEDEGLIA
Schwierigkeit: Fahrtechnik 4, Kondition 4
Distanz: 41,1 km
Höhendifferenz: 1566 m
Abwechslungsreich und abenteuerlich, meist abseits von Strassen, bergauf. Nach dem Dorf Pianturino fordert ein ausgesetzter Abschnitt alle Aufmerksamkeit. Nach der Flussüberquerung kurze Schiebepassage, bis der Trail breiter wird. Die Abfahrt vom Gipfel nach Rivera ist steinig und technisch.
PIAN DI NE
Schwierigkeit: Fahrtechnik 2, Kondition 2
Distanz: 15,5 km
Höhendifferenz: 600 m
Kleine, aber feine Feierabend-Rundtour von Giubiasco in den bewaldeten Nordhängen unter den Monti del Tiglio.
INFOS
Einkehren
Grotto La Strega in Quartino
grotto-la-strega.ch
Nachtessen
Cantinin dal Gatt, Bellinzona
cantinindalgatt.ch
Grottino Ticinese, Bellinzona
grottinoticinesebellinzona.ch
Grotto Sbardella, Giubiasco
grottosbardella.com
Grotto Torcett, Giubiasco
grot.ch/sopraceneri/sopraceneri/grotto-torcett
Wein verkosten
Cantinin dal Gatt, Bellinzona
cantinindalgatt.ch
Bar & Lifestyle
Il Fermento, Bellinzona (Brauereischank), ilfermento.ch
700esimo, Bellinzona
bar-700.com
Kaffee, Kuchen, Gelati
Ciccio passami il gelato, Giubiasco
SIGHTSEEING
Wer sich dafür interessiert, findet im Tessin zahlreiche Festungen aus dem Ersten Weltkrieg. forti.ch
Teilweise sehr alte Kirchen in den Tälern, deren Architektur, Inschriften und Malereien die wechselnde Herrschaft im Tessin widerspiegeln. ticino.ch
EVENTS
Stadt im Ausnahmezustand: Die zweitgrösste Fasnacht der Schweiz wird in Bellinzona gefeiert und heisst hier «Rabadan». rabadan.ch
ticino.ch/de/events
UNTERKUNFT
Besonderes 3-Sterne-Hotel in Airolo am Gotthardpass. «Investor Hans Bandi war ein echter Visionär und hat das Haus in einer Zeit umgebaut, als alles dagegensprach, die Züge nicht mehr hielten und es hiess, Airolo sterbe aus.»
Das Haus besticht durch einen reduzierten, natürlichen Stil und seine mehrfach ausgezeichnete Küche. Bed & Bike Tremola San Gottardo.
tremola-sangottardo.ch
KARTEN
Supertrail Map Ascona/Locarno e Valli 1:50'000, supertrail-map.com
INFO
bellinzonaevalli.ch
ticino.ch
Local: Cadel Evans
Alter: 44 Jahre
Beruf: Ehemaliger Rad-Profi
Für den Sport nach Europa
Zeitreise per Bike
Geschichtlich ist das Mendrisiotto wie ein offenes Buch, wenn man es denn lesen möchte. Als Australier findet Cadel «alles aus dem Mittelalter faszinierend. Wir haben nichts Vergleichbares.» Daher geht er gerne durch die Ruinen des Archäologischen Parks in Tremona. Und verbindet es manchmal mit einem genussvollen Abstecher «ins beste Grotto der Gegend» – das Grotto Grassi liegt nur ein kleines Stück unterhalb auf dem UNESCO Welterbe Monte San Giorgio.
Kulinarische Krönung
Als Stabio-Local ist Cadel ein bisschen stolz auf das lokale Bier der Birrificio San Martino. Für das After-Ride-Bier empfiehlt er zudem das «Il Fermento» in Mendrisio – die «letzte Abfahrt des Tages» führt von dort in fünf Minuten zum Bahnhof. Aber: Das Mendrisiotto ist eine Merlot-Gegend. «Wer gerne Rotwein trinkt, wird überrascht sein von der Qualität des Tessiner Weins», verspricht Cadel. Es gebe zig Möglichkeiten, guten Wein zu probieren. Wie in der «Enoteca Borgovecchio» in Balerna oder dem «Casa del Vino Ticino», versteckt hinter einem Supermarkt in Morbio Inferiore. «Das Weingut ‹Tenuta Luigina› in Stabio ist dagegen etwas für wahre Kenner», findet Cadel, der sich auskennt – schliesslich lebt er selbst auf einem Weingut. Der Winzer Luigi Zanini habe ihn dabei sehr beeindruckt, erzählt Cadel. Zanini kam in den 1950ern als Sohn einer Arbeiterfamilie aus Bergamo ins Tessin und habe es aus ganz bescheidenen Anfängen bis zu einem der bedeutendsten und erfolgreichsten Winzer der Schweiz geschafft. «Ich finde immer diejenigen, die hart für ihren Erfolg arbeiten mussten, sehr inspirierend.»
TOUREN
Schwierigkeit: Fahrtechnik 4, Kondition 5
Distanz: 42 km
Höhendifferenz: 1979 m
Anspruchsvolle Rundtour von Mendrisio durch das Valle di Muggio mit Grenzübertritt. Oben lohnt eine Einkehr in der fast zweihundertjährigen Baita di Orimento.
RUNTOUR VALLE DI MUGGIO – RIFUGIO PRABELLO – MONTE BISBINO
Schwierigkeit: Fahrtechnik 3, Kondition 4
Distanz: 50 km
Höhendifferenz: 1660 m
Intensive Cross-Country-Runde oberhalb des Comer Sees. Der lange, relativ steile Anstieg wird mit einer grossartigen Aussicht vom 1325 m hohen Monte Bisbino belohnt. Auf dem Gipfel finden sich neben einer traditionellen Wallfahrtskirche auch die Überreste von Befestigungsanlagen aus dem Ersten Weltkrieg.
INFOS
Einkehren
Fiore di Pietra, Monte Generoso
montegeneroso.ch
Grotto Grassi, Tremona
grottograssitremona.ch
Wein verkosten
Enoteca Borgovecchio, Balerna
borgovecchio.ch
Casa del Vino Ticino, Morbio Inferiore
casadelvinoticino.ch
Tenuta Luigina, Stabio
tenutaluigina.ch
Bar & Lifestyle
Il Fermento, Mendrisio ilfermento.ch
Kaffee, Kuchen, Gelati
Osteria La Peonia, Monte Generoso
osteriapeonia.ch
SIGHTSEEING
Archäologischer Park, Tremona.
parco-archeologico.ch
Fossilienmuseum Monte San Giorgio
museodeifossili.ch
EVENTS
La Belvedere, Radsport-Event für Rennvelo, Mountainbike und sogar das «Bici d’epoca», das historische Velo. labelvedere.org
UNTERKUNFT
Bike Hotel Serpiano serpiano.ch
Locanda San Silvestro
locandasansilvestro.ch
KARTEN
Supertrail Map Mendrisio 1:50'000 supertrail-map.com
Bike Explorer, Kartenblatt Sottoceneri, 1:50'000, bike-explorer.ch
INFO
mendrisiottoturismo.ch
ticino.ch
Local:Sabina Ghirlanda
Alter:32 Jahre
Beruf:Vorschullehrerin
Am nordwestlichen Ufer des Lago Maggiore gelegen, ziehen Ascona und Locarno mit ihren Seepromenaden und mediterran-mondänem Flair die Gäste an. Vom See ist es nur ein Katzensprung in die Bergtäler, von denen das Vallemaggia und das Valle Verzasca mit ihren Seitentälern die bekanntesten sind. Ein Katzensprung nur, und doch eine andere Welt – mit den typischen steinernen Häusern, türkisblauen Flüssen, Felsen und Wasserfällen inmitten der imposanten Bergkulisse.
Ein Terrain perfekt für endlose Trailtouren. Doch als Jugendliche war das Mountainbike für Sabina eher ein Mittel zum Zweck – eine Möglichkeit, im Sommer für die Skirennen zu trainieren, an denen sie im Winter startete. «Als ich 18 Jahre alt wurde, habe ich das Velo dann ein paar Jahre im Keller gelassen», gibt Sabina zu. Erst durch ihren Mann wurde auch die Leidenschaft fürs Biken neu entfacht. Doch mittlerweile ist das Velo ihr liebstes Fortbewegungsmittel und «Biken als Hobby steht an erster Stelle». Sabina und ihr Mann nutzen jede Gelegenheit, um mit den Mountainbikes neue Orte zu entdecken. «Ich liebe natürliche Trails. Jedes Mal, wenn wir uns auf Tour begeben, bin ich ein bisschen aufgeregt», gesteht Sabina.
Die Aussicht: unbezahlbar
TOUREN
Schwierigkeit: Fahrtechnik 4, Kondition 4
Distanz: 22 km
Höhendifferenz: 1380 m
Aufstieg von Ascona auf überwiegend asphaltierten, aber steilen Strassen. Vom Gipfel Corona dei Pinci toller Blick auf den Lago Maggiore. Auf einem abwechslungsreichen Singletrail durch Buchen- und Kastanienwälder über Arcegno weiter nach Losone.
Weitere Infos, GPX und Videos vom Trail auf:
supertrail.guide/ascona-locarno/
corona-dei-pinci
CARDADA-TRAIL
Schwierigkeit: Fahrtechnik 2, Kondition 3
Distanz: 30 km (ohne Seilbahn und Lift)
Höhendifferenz: 1760 m
Der Uphill vom Zentrum in Locarno bis zur Cimetta ist schön und abwechslungsreich, hat es aber in sich. Mit Seilbahn von Orselina und Sessellift eine lockere und technisch eher leichte Tour mit Erste-Liga-Panorama auf den Lago Maggiore vom Gipfel. Flowige, waldreiche Abfahrt ins Val Resa.
Weitere Infos, GPX und Videos vom Trail auf:
supertrail.guide/ascona-locarno/
cardada-bike
SENTIERO LAVIZZARA UND ALPE BRUNESCIO (VALLEMAGGIA)
Schwierigkeit: Fahrtechnik 4, Kondition 4
Distanz: 18 km
Höhendifferenz: 1000 m
Von Prato-Sornico auf einem Abschnitt des Lavizzara-Wegs nach Broglio und weiter auf die Monti di Rima mit der Alpe Brunescio. Von hier führt ein technischer Singletrail hinab nach Prato-Sornico.
INFOS
Einkehren
Grotto Pozzasc, Peccia pozzasc.ch
Nachtessen
La Curt Bandida, Ascona
lacurtbandida.ch
Grotto America grottoamerica.ch
Wein verkosten
Giardino Lago, Minusio
giardinohotels.ch
Terreni alla Maggia
terreniallamaggia.ch
Bar & Lifestyle
Blu Restaurant & Lounge, Locarno
blu-locarno.ch
Wake Inn Bar, Tenero watersports.ch
Wilson SUP Center, Locarno wilsonsup.ch
Lido Ascona, Ascona lidoascona.ch
Kaffee, Kuchen, Gelati
Caffè Bartolomeo, Locarno
bartolomeo.ch
Gelateria Veneta, Tenero
SIGHTSEEING
Museo Val Maggia, Cevio
museovalmaggia.ch
Museo Val Verzasca, Sonogno
museovalverzasca.ch
EVENTS
Moon & Stars (Pop & Rock)
moonandstars.ch
JazzAscona
Locarno Film Festival
locarnofestival.ch
UNTERKUNFT
Campofelice Camping Village,
Tenero campofelice.ch
Camping Delta, Locarno
campingdelta.com
Agri Camp al Cort, Lavizzara/Vallemaggia
Hotel Belvedere Locarno
belvedere-locarno.com
KARTEN
Supertrail Map Ascona / Locarno e Valli, 1:50'000, supertrail-map.com
INFO
ascona-locarno.com
ticino.ch
Local:Filippo Colombo
Alter:23 Jahre
Beruf:Mountainbike-Profi
Filippos Karriere verläuft pfeilgerade: Mit fünf Jahren sitzt er das erste Mal auf dem Mountainbike, mit 19 Jahren ist er Profi. «Es war ein ganz natürlicher Prozess», sagt er. Nichts, wofür er sich nach langem Überlegen hätte entscheiden müssen. Es war immer ein Traum, dem er sich Schritt für Schritt näherte, ambitioniert, sich Jahr für Jahr zu verbessern. Als er Ende 2019 die Möglichkeit erhielt, Teil des Teams von Cross-Country-Legende Julien Absalon zu werden, zögert er nicht. Bei der Weltmeisterschaft 2020 landet Filippo auf Platz sieben, sein bisher wichtigster Erfolg. «Ich bin ein sehr wettbewerbsorientierter Mensch, ich liebe Wettkämpfe», sagt er über sich selbst. «Meine intensivsten Mountainbike-Erlebnisse habe ich immer im Rennen.» Allerdings geniesst er das Mountainbiken auch während des Trainings, wozu er in seiner Heimat optimale Bedingungen vorfindet.
Lang und knackig
Die Lage Luganos direkt am gleichnamigen See und den flankierenden Hausbergen ist wahrlich perfekt für viele sportliche Unternehmungen. Zusammen mit den Bergen der weiteren Umgebung ergibt sich ein gigantischer Spielplatz für Mountainbiker, vorausgesetzt, sie scheuen die langen und knackigen Anstiege nicht. Vorteil: Was an Höhenmetern erkämpft wird, wartet im Anschluss an Tiefenmetern. Wie auch im übrigen Tessin, überwiegen naturbelassene, oft anspruchsvolle Singletrails. Familien oder Einsteiger finden leichtere Touren in den Tälern. Gerade für E-Biker ist das Gelände aus Filippos Sicht perfekt: Lange Touren und zähe Anstiege lassen sich mit Motor-Unterstützung problemlos meistern – und verkürzen. «Die Probleme zwischen Wanderern und Mountainbikern, die man anderenorts kennt, haben wir hier nicht», fügt er hinzu. Sein absolutes Bike-Highlight: Der 120 Kilometer lange Trail Nr. 66, genannt «Route 66», der als Höhenweg in drei bis vier vielfältigen Etappen vom Monte Brè über den Monte Bar und den Monte Tamaro einmal nördlich rund um Lugano führt. Lichte Eichen- und Kastanienwälder wechseln mit Alpwiesen und grossem Panorama. Immer wieder laden Rifugi zur Einkehr ein, wie die Capanna Pairolo, die für ihr gutes Essen gerühmt wird. Von der auf 1600 Meter über Meer gelegenen Capanna Monte Bar lassen sich Sonnenauf- und -untergänge besonders gut geniessen. Die neue Berghütte des SAC wurde 2016 gebaut und ist gut mit dem Mountainbike erreichbar. Wer über Nacht bleiben möchte: Die Hütte bietet Platz für 42 Übernachtungsgäste. Und die Abfahrt vom Monte Tamaro über das Malcantone bis nach Ponte Tresa ist ein langer Tag mit schier endlosem Trailspass.
Verdienter Genuss
TOUREN
Schwierigkeit: Fahrtechnik 4, Kondition 4
Distanz: 120 km
Höhendifferenz: hoch: 5000 m, runter: 5700 m
Von Lugano (Monte Brè) in ca. 4 Tagen über die Berghütte Pairolo, Monte Bar, Rivera und Miglieglia zurück nach Ponte Tresa.
MONTE TAMARO – AROSIO – AGNO
(Teiletappe der «Route 66»)
Schwierigkeit: Fahrtechnik 3, Kondition 3
Distanz: 25 km
Höhendifferenz: hoch: 400 m, runter: 1700 m
Von Rivera mit der Seilbahn auf den Monte Tamaro. Von der Bergstation steil hinauf zur Capanna Monte Tamaro und weiter auf einem schwierigen Trail bis kurz unterhalb des Gipfels. Lange, spassige Singletrail-Abfahrt nach Arosio und über Cimo weiter nach Agno. Tipp: Tag bei einem Apéro am See ausklingen lassen!
INFOS
Einkehren
Capanna Monte Bar, Capriasca
capannamontebar.casticino.ch
Capanna Pairolo, capanna-pairolo.ch
Nachtessen
Motto del Gallo, Taverne, mottodelgallo.ch
Wein verkosten
Cantine Riva, Morcote
cantinerivamorcote.ch
Bottega Gabbani, gabbani.com
Bar & Lifestyle
Broken City Brewing,
brokencitybrewing.ch
Kaffee, Kuchen, Gelati
Gran Café al Porto,
grand-cafe-lugano.ch
UNTERKUNFT
Ca' San Matteo, casanmatteo.ch
KARTEN
Supertrail Map Lugano, 1:50'000 supertrail-map.com
Bike Explorer, Kartenblatt Sottoceneri, 1:50'000, bike-explorer.ch
INFO
luganoregion.com
ticino.ch
ticino info
Wer im Tessin übernachtet, hat zudem Anspruch auf das Ticino Ticket. Mit diesem fährt man nicht nur kostenlos ÖV, sondern hat zudem Vergünstigungen bei diversen Seilbahnen, Events und Sehenswürdigkeiten. ticino.ch/ticket
Durch den Ceneri-Basistunnel rückt das Tessin noch näher an die Nordschweiz heran. So ist man von Zürich in unter zwei Stunden mit dem Zug in Lugano, und auch im Tessin schneller unterwegs. In Lugano biken und zum Aperitivo in Locarno die Abendsonne geniessen – geht nun in einer halben Stunde. Zudem gibt es zum Start spezielle Hotel- und Gastro-Angebote. ticino.ch/ceneri
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