Marc Mauron: Mit dem «Bike Kingdom Hunt Arosa» führen wir das erprobte Eventformat in eine neue Ära. Wir verstehen das Ganze als «Facelift». Arosa und Lenzerheide, als kooperierende Destinationen, verbindet auch der gleiche Name «Bike Kingdom». Da liegt der neue Titel auf der Hand. Eventlocation und Host sind Arosa, gefahren wird aber destinationsübergreifend.
Was ist an dem Event neu und anders als beim Vorgänger?
Bewährtes, wie zum Beispiel das Format MTB Enduro Schnitzeljagd bleibt gleich, sprich man bekommt eine Trailkarte mit Check Points und Challenges. Die Route stellt man dann ganz nach seinem eigenen Gusto zusammen. Maximaler Trail Spass inklusive Unterstützung der Bergbahnen (ausgenommen EMTB) ist aber so oder so garantiert. Neuerungen gibt es in den Challenges und der Streckenausrichtung. Wir versuchen das «Erlebnis MTB» etwas breiter zugänglich zu machen. Deswegen gibt es dieses Jahr neben dem «Advanced Hunt», der sich über den kompletten Perimeter von Arosa und Lenzerheide erstreckt, auch einen «Intermediate Hunt». Hier sind die Anforderungen geringer und die Strecken kürzer. Den «Festival-Charakter» werden wir noch aktiver pflegen.
Der legendäre «Le Mans – Start» bleibt also bestehen. Wie lautet dein persönlicher Tipp für diese Art von Start?
Grundsätzlich geht’s um den Spass. Also entspannt bleiben! Die Basis von allem ist aber sicher, dass ich mir als Rider gut überlege, wo ich mein Bike positioniere. Und mein Tipp: Behalte dein Bike im Blick und schaue, dass es dir nicht aus Versehen vom Gegner weggeschnappt wird!
Man kann davon ausgehen, dass es zwischen vier und fünf Challenges für beide, den «Intermediate-» oder «Advanced-Hunt», geben wird.
Auf wie viele Trailkilometer dürfen sich Teilnehmende freuen?
Je nachdem. Das kommt auf die Routenwahl an. Aber als Anhaltspunkt: Ich bin letztes Jahr aktiv mitgefahren und hab’s auf rund 40 Trail-Kilometer geschafft. Wir sind zwar momentan noch in der Konzeptionsphase der beiden Hunt Karten, aber man kann davon ausgehen, dass wir für den «Advanced Hunt» irgendwo im Bereich von `22 liegen und für den «Intermediate Hunt» ca. die Hälfte anstreben.
Wer hat mehr Chancen auf den Sieg - ein 2er oder 3er Team?
Zu viele Köche können den Brei verderben. Drei gute «Brains» jedoch können klüger agieren. Man sollte sich aber definitiv mit Leuten umgeben, mit denen man gut klarkommt, denn man wird doch ein paar Stunden zusammen im Sattel sein. Im Idealfall gleicht man gegenseitige «Mankos» aus und schlägt ungefähr das gleiche Tempo an.
Wie viele Teams sind zu erwarten?
Wir werden sehen wohin es mit Events jetzt, nach Corona, geht. Unser Ziel sind rund 250 – 300 Teilnehmende, also 100 – 130 Teams über alle Kategorien und Hunts hinweg.
Wie viele Personen wirken im Hintergrund des Bike Kingdom Hunt Arosa mit?
Wir sind im Core-Team mit drei Personen «slick» aufgestellt. Seitens Arosa und Event Partner kommen nochmals rund 15 Mitwirkende dazu. Total sind rund 20 Personen involviert.
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