Lazer A-Line: Leichtester Downhill-Helm auf dem Markt
Lazer A-Line: Leichtester Downhill-Helm auf dem Markt
Lazer A-Line: Leichtester Downhill-Helm auf dem Markt

Lazer A-Line: Leichtester Downhill-Helm auf dem Markt

Während jedes Wochenende weitere Bikeparks die Saison eröffnen, bringt Lazer pünktlich zum Start des Bikepark Sommers einen neuen Helm für Gravity-Fahrer auf den Markt. Fuchs-Movesa hat BORN den Helm einen Monat vor der Veröffentlichung zugesendet und so können wir euch bereits zum Launch einen ausführlichen Testbericht präsentieren. 

Lazer A-Line: Leichtester Downhill-Helm auf dem Markt
Lazer A-Line: Leichtester Downhill-Helm auf dem Markt
Lazer A-Line: Leichtester Downhill-Helm auf dem Markt

Mit nur 888 Gramm setzt der neue Lazer A-Line aktuell Massstäbe und gehört zu den leichtesten Downhill-Helmen auf dem Markt.

In der Box

Direkt aus dem Karton erhält man mit dem Lazer A-Line einen hochwertig aussehenden Helm mit Carbon Finish. Mit dem Helm wird eine praktische, beim Transport schützende Tragetasche mitgeliefert. Ebenso sind ein Ersatz Visier, ein Abnehmbarer GoPro Mount sowie 2 verschieden dicke Seiten-Pads dabei. 

Im Test: Lazer A-Line

Bikepark Brandnertal, EVO Bikepark, Finale Ligure. Viele Tage und unzählige Tiefenmeter liegen mit diesem Helm bereits hinter mir und es werden mit Sicherheit noch viele weitere folgen. Denn (Spoiler) ich konnte ein super Fazit ziehen. Doch von Anfang an. 

Ich, Jonas, kam in den Genuss den Helm für BORN zu testen(mehr zu mir am Schluss). Als ich den Helm das erste mal aufsetzte, musste ich zwei kleine Druckstellen am Hinterkopf feststellen. Das ist aber oft so, die Polster müssen sich erst eintragen und sich dem Kopf anpassen. So war es auch bei diesem Helm. Nach dem ersten Tag im Bikepark waren die Druckstellen verschwunden und der Helm wurde richtig komfortabel. Er sitzt auch auf ruppigen Strecken satt auf dem Kopf und vermittelt ein Gefühl der Sicherheit. Trotz fehlender „Vents“ für die Belüftung hatte ich nie das Gefühl, zu überhitzen. Im Gegenteil, oft liess ich den Helm sogar auf dem Lift auf. 

Der grösste Trumpf des A-Line ist eindeutig sein Gewicht. Mit gerade einmal 888 Gramm in Grösse L ist er mit Abstand der leichteste Fullface-Helm in diesem Vergleich. Zum Vergleich: Ein Troy Lee Designs D4 wiegt 971 Gramm, der Fox Rampage RS 1050 Gramm, der Abus Hidrop 1070 Gramm und der POC Coron Air sogar 1110 Gramm. Damit bringt der A-Line je nach Konkurrenzmodell zwischen rund 80 und über 220 Gramm weniger auf die Waage.

Was sich auf dem Papier nach wenigen Gramm anhört, macht in der Praxis einen spürbaren Unterschied. Der Helm fühlt sich deutlich leichter an, entlastet die Nackenmuskulatur und reduziert Ermüdungserscheinungen während langer Tage auf dem Bike. Besonders bei ausgedehnten Bikepark-Sessions, Enduro-Rennen oder häufigen Liftfahrten macht sich das geringe Gewicht positiv bemerkbar.

* In die Kategorie der Downhillhelme zähle ich nur Helme, die voll auf Gravity-Fahrer ausgerichtet sind, dazu. Natürlich gibt es Full-Face Helme, die leichter sind, jedoch entsprechend für Enduro oder andere Anwendungen gedacht sind. 

Lazer A-Line: Leichtester Downhill-Helm auf dem Markt
Lazer A-Line: Leichtester Downhill-Helm auf dem Markt
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Mit seinem geringen Gewicht entlastet der A-Line die Nackenmuskulatur und erhöht den Komfort spürbar.

Lazer A-Line: Leichtester Downhill-Helm auf dem Markt
Lazer A-Line: Leichtester Downhill-Helm auf dem Markt
Lazer A-Line: Leichtester Downhill-Helm auf dem Markt

Dank der durchdachten Passform sitzt der Helm sicher und komfortabel.

Passform und Polsterung

Die Passform ist eine individuelle Sache, und Downhill-Helme bieten bekanntlich nicht die feinmotorische Anpassung per Drehrad am Hinterkopf, wie man sie von Halbschalen Helmen kennt. Mit einem Kopfumfang von 59 cm sitzt mir Grösse L wie angegossen. Da jeder Kopf anders geformt ist, ist es empfehlenswert, den Helm anzuprobieren vor dem Kauf. 

Praktisch: Die seitlichen Wangenpolster lassen sich gegen eine dünnere, mitgelieferte Version tauschen – ideal, um die Passform am Kiefer feinzujustieren. 

Sicherheit

Nach einem Monat testen kann ich zum Glück keine Praxiserfahrungen im Bereich Sicherheit liefern. Dafür können wir einen Blick auf die Technologien werfen, die uns vor Hirnerschütterungen schützen sollen. Was als erstes auffällt: Der Helm hat kein MIPS verbaut, die Standard-Technologie, die vor Rotationskräften schützt. Die Entwickler von Lazer setzen auf ihre eigene KinetiCore-Technologie. 

MIPS funktioniert über eine dünne, gelbe Kunststoffschale, die zwischen dem Kopf und der EPS-Schaumschicht des Helms sitzt. Bei einem Aufprall in einem Winkel kann sich diese Schicht um wenige Millimeter (ca. 10–15 mm) relativ zum Helm verschieben und dadurch rotationalen Kräfte vom Gehirn ableiten – die als besonders gefährlich für Gehirnverletzungen gelten. 

KinetiCore ist Lazers proprietäre, integrierte Lösung, die direkt in die Helmstruktur eingebaut ist – nicht zusätzlich montiert. Statt einer zusätzlichen Schicht arbeitet das System mit Blöcken im EPS-Schaum, die so konstruiert sind, dass sie bei direktem oder rotationalem Aufprall einknicken und Energie vom Gehirn ableiten. Diese werden «Controlled Crumple Zones» (kontrollierte Knautschzonen) genannt – das Prinzip ist also ähnlich wie bei der Knautschzone eines Autos. 

Neu kommt beim getesteten Modell die DualCore-Technologie hinzu, die auf KinetiCore aufbaut und das Konzept weiterentwickelt. Der EPS-Schaum besteht dabei aus zwei Lagen unterschiedlicher Dichte: Eine weiche, innere Lage sitzt direkt am Kopf und ist gezielt auf den Schutz vor Rotationskräften ausgelegt. Die äussere, härtere Lage übernimmt die Absorption direkter Aufpralle. Beide Lagen sind durch ein leichtes Polycarbonat-Skelett voneinander getrennt und wirken als einheitliche Struktur – ergänzt durch die bekannten KinetiCore- Knautschzonen. 

Lazer A-Line: Leichtester Downhill-Helm auf dem Markt
Lazer A-Line: Leichtester Downhill-Helm auf dem Markt
Lazer A-Line: Leichtester Downhill-Helm auf dem Markt

Die sichtbare Carbon-Optik sorgt für eine besonders edle Erscheinung.

Fazit

Wenn du auf der Suche nach einem neuen premium Downhill Helm bist, solltest du den Lazer A-Line definitiv in die engere Auswahl nehmen. Er überzeugt mit hochwertigem Design und vielversprechenden Sicherheits-Technologien. Sein beeindruckend tiefes Gewicht hebt ihn von der Konkurrenz ab und macht ihn zu einer sehr spannenden Option. Bei mir zumindest wird er noch eine Weile die erste Wahl bleiben. 

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