Immer bunt und kaum vorhersehbar: Das Leben von SANTINA MALACARNE hält so manche Wendung bereit. Doch die anpassungsfähige Glarnerin wandelt sich wie ein Chamäleon. Nein, Moment: eher umgekehrt. Sie formt sich das Leben, wie es ihr gefällt! Aktuell dreht sich alles um Gravel- und E-MTB-Racing – auf internationalem Niveau versteht sich. Und das, obwohl sie im Bikezirkus noch gar nicht so lange unterwegs ist.
Wer heute auf Santinas Bike-Vita blickt, sieht vor allem Tempo und Zielstrebigkeit. Was man nicht sofort erkennt: Dahinter steckt eine Geschichte voller Umwege, Neustarts und einer ordentlichen Portion Sturheit – im besten Sinne. Früher drehte sie als Leichtathletin ihre Runden auf der Bahn. Dann, mit Anfang 20: Ausbildung, Übertraining, Stopp. Zehn Jahre Wettkampfpause. 2018 kehrt sie aus Australien zurück – und entdeckt die Freude am Racen neu. Inklusive dieses schwer greifbaren Glücksgefühls irgendwo zwischen Runner’s High und völliger Freiheit.
Vom Rennvelo über das Endurobike (2023) zur grossen Gravelliebe und E-MTB-Leidenschaft (2025): Mit 34 steht sie heute selbstbewusst am Start und blickt Richtung E-MTB-Rennen und Gravel-Weltmeisterschaft. Santina formt sich ihr Leben weiter – nicht nur als Athletin, sondern auch als Stimme. Sie will zeigen, dass Ausprobieren erlaubt ist. Und dass in diesem Ausprobieren Glück und Inspiration liegen.
Mein Kosename /reunde nennen mich …
Mich nennen eigentlich alle Santina.
Ruhepuls:
48
Mein Happy Place:
In den Bergen auf meinen Bikes – egal, ob
Rennrad, Gravelbike oder E-Bike
Meine Superkraft:
Mein Lachen
Immer in meinen Ohren:
Dance, House, Techno – Hauptsache Beat,
Energie und ein bisschen Race-Mode-Vibe
Immer auf meinem Teller:
Pasta
Anzahl Velos im Fahrradkeller:
Drei: mein E-Bike, mein Gravelbike und mein Rennrad
Mein Lieblings-Spot für Zweiradsport:
Mit meinem E-Bike powered by Bosch an den Klöntalersee zu fahren und dort den Sonnenuntergang zu geniessen.
Dafür gebe ich unverschämt viel Geld aus:
Dafür, als Privateer Racer Gravel- und E-Bike-Rennen in ganz Europa – und manchmal sogar in Südafrika – zu bestreiten. Das geht definitiv ins Geld, aber es gibt mir so viel zurück, dass es jeden Rappen wert ist.
Mein letztes Geschenk an mich selbst:
Die Entscheidung, meinen Vollzeitjob aufzugeben und 2026 als Privateer-Fahrerin im Gravel- und E-Bike-Racing alles zu geben
Ich bewundere Menschen, die …
leicht packen können. Ich gehöre definitiv nicht zu dieser Gruppe.
Diese Eigenschaft hätte ich gerne:
Noch etwas mehr Geduld – vor allem mit mir selbst
Ich werde nervös, wenn …
ich zum ersten Mal irgendwo biken gehe. Aber es ist eher ein aufgeregtes Nervössein als ein ängstliches.
Darüber rege ich mich unnötig auf:
Ich versuche grundsätzlich, mich nicht über Dinge zu ärgern, die ich sowieso nicht ändern kann. Klappt nicht immer – aber ich arbeite daran.
Darauf bin ich besonders stolz:
Dass ich, egal, was kommt, nie aufgebe
Die Welt wäre eine bessere ohne ...
Neid und Eifersucht
Regeln breche ich, wenn …
Für mich ist es grundsätzlich nicht okay, Regeln zu brechen – sie wurden ja meistens aus einem bestimmten Grund erstellt.
Was mich schneller aus der Ruhe bringt: Ungerechtigkeit oder Inkompetenz?
Ungerechtigkeit. Damit kann ich definitiv schlechter umgehen.
Diese Entscheidung hat mein Leben verändert:
Als ich für mein Bachelorstudium nach Australien gezogen bin und dort fünf Jahre gelebt habe. Das hat mich als Mensch extrem geprägt.
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