Durch ein Meer aus Stein:
Mit dem E-MTB in den Dolomiten

19.09.2019

Atemlos

Wer mit dem Mountainbike den Nationalpark Fanes-Sennes-Prags erkundet, dem stockt in diesem
Felsenmeer immer wieder der Atem: Weil die Anstiege ganz schön steil sind, und einem das Gipfelpanorama den Atem raubt. Eine Reise in die Dolomiten, nach St. Vigil in Enneberg.
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Ausgesetzt mit Ausblick. Neben dem Trail zum Ju de Sennes gibt es keinen Spielraum für Experimente.
«Wow!» Mehr fällt Kollege Raiko erst einmal nicht ein. Zusammen mit den beiden Bike-Guides Corinne und Mike Promberger aus St. Vigil stehen wir schwitzend am Ju de Sennes, dem Sennesjoch, und glotzen überwältigt in die Landschaft. Fast wie die Murmeltiere, die wir auf dem Weg über die kargen Weiden hier herauf passiert haben. Unsere Blicke schweifen über die Sennes-Hochebene, am Horizont blitzt der noch schneebedeckte Gipfel des 3221 Meter hohen Monte Cristallo in der Sonne. Und zwischen der Hohen Gaisl und dem Seekofel erhaschen wir sogar einen Blick auf die berühmten Drei Zinnen. Ein Dolomiten-Panorama, wie man es kaum besser hätte bestellen können. Rechts und links von uns türmen sich zerklüftete Felszacken.

Zwischen der Hohen Gaisl und dem Seekofel
erhaschen wir einen Blick auf die Drei Zinnen.

Mit Unterstützung

Doch bis man diesen Ausblick vom Sennes Joch geniessen kann, muss man sein Mountainbike gut eine Stunde stossen oder gleich auf die Schulter nehmen. Die meisten Biker bewegen sich daher lieber auf den breiten Wegen entlang der Hütten. Dementsprechend einsam ist unser anvisierter Übergang. Dank E-Mountainbike-Unterstützung entfiel bei uns die Trageeinheit, nur an den steilsten Passagen mussten wir schieben. Die letzten Meter zum Joch sind wieder fahrbar, jedoch so ausgesetzt, dass sie nur für schwindelfreie Fahrtechniker mit guten Nerven zu empfehlen sind.



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Schotter-Rock: Die Abfahrt vom Sennesjoch führt über groben Schotter.

2000 Höhenmeter bei 35 Grad

Doch von vorn. Die Sonne versteckt sich noch als wir von St. Vigil in Enneberg aus zu unserer Tour durch den Naturpark Fanes-Sennes-Prags aufbrechen. «Habt ihr die Ladegeräte? Unser Tag wird lang – eine Akkuladung reicht sicher nicht», meint Corinne am Ortsausgang. Noch ist es angenehm kühl, aber das Thermometer soll die 35-Grad-Marke knacken. Uns erwarten knapp 2000 Höhenmeter, glücklicherweise sind wir mit E-Mountainbikes unterwegs. So rollen wir die ersten zwölf Kilometer noch ganz entspannt durch das breite Val dai Tamasch am blubbernden Flüsschen Rudo entlang, durch lichten Wald und vorbei an frisch gemähtem Gras in Richtung Üćia Pederü.

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Morgenstund: Entspannt geht es über die Kuhweiden durch das Val dai Tamasch
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Zum Reinspringen, aber nur für Harte: Das Wasser des Limosees kühlt im einstelligen Bereich.

Im August ist Hochsaison

Die Hütte liegt am Ende des Tals, rund herum erheben sich die Wände aus Kalk und Dolomit fast senkrecht in die Höhe. Einige Wanderer sind bereits zum Rifugio Fanes unterwegs. «Jetzt geht es noch. Rund um Ferragosto Mitte August ist das eine regelrechte Prozession», sagt Mike. Nicht nur per pedes. Auch bei Mountainbikern ist die Fanes-Sennes-Runde beliebt, mit der man an einem Tag den Zentralbereich des Naturparks Fanes-Sennes-Prags umrunden kann. Wir treten auf grobem Schotter über die alte Militärstrasse hinauf zur karstigen Fanes-Hochebene.

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Die einmalige Berglandschaft der Dolomiten treibt auch immer mehr E-Mountainbiker auf die Gipfel.

25‘500 Hektar Nationalpark

Diese ist Teil des drittgrössten Südtiroler Naturparks, der die Hochebenen von Fanes und Sennes, ihre umgebenden Gipfel sowie den durch Reiseblogger und Instagram-Influencer berühmt gewordenen türkisblauen Pragser Wildsee umfasst. Die Grösse dieses Areals: Fast 25‘500 Hektar. Seit zehn Jahren werden die Dolomiten als Welterbe der Unseco geführt, ausgezeichnet als einzigartige Gebirgslandschaft mit grosser geologischer und geomorphologischer Bedeutung.


Die Reise ist eine TrailTour durch die Erdgeschichte:
Seit Zehn Jahren sind die Dolomiten Unesco-Welterbe.

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Saftige Wiesen und blühende Landschaften: Die Dolomitenregion zeigt sich in ihrer ganzen Pracht.

Parlament der Murmeltiere

Vor allem die Geologie lässt sich wandernd oder eben mit dem Mountainbike eindrucksvoll erkunden. «Schaut hier, das Parlament der Murmeltiere.» Mike deutet auf ein natürliches Amphitheater aus grauem Kalk mit regelmässigen Treppen und Stufen unweit der Hütte. «Über das Königreich der Fanes gibt es zahlreiche Sagen», beginnt Mike zu erzählen. «Über Dolasilla, die Königstochter, über den Falza Rego, den falschen König …» Er unterbricht sich selbst und beginnt zu lachen. Vermutlich bräuchte es für die Einführung in die ladinische Sagenwelt mehr als einen langen Winterabend auf einer einsamen Hütte.

«Ohne E-Mountainbike musst du hier echt leiden»,
sagt unser Guide.

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Orientierung: Auf einer Karte am Wegesrand zeigt der Guide unsere heutige Route auf.

Steile Rampen

Die Üćia de Fanes lassen wir noch links liegen und treten motiviert weiter. Noch ist Saft in den Beinen und im Akku. Danach erfordern eine steile Rampe und der grobe Schotter eine gute Linienwahl. «Mit dem normalen Bike musst du hier echt leiden», weiss der 27-jährige Guide. Bei uns minimiert der Motor das Leid. So rollen wir entspannt über die karstige Hochebene zum Limojoch. Eine eindrucksvolle Reise durch die Erdgeschichte durch ein Meer aus Stein.

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Bergauf mit Unterstützung: In den Anstiegen der Dolomiten ist der E-Antrieb ein Segen.

Geologie zum Anfassen

Bevor der afrikanische und eurasische  Kontinent vor 20 Millionen Jahren kollidierten und sich die Alpen in die Höhe hoben, lagen die Dolomiten am Grund des Tethys-Meers. Nun stapeln sich hier die einzelnen Sedimentschichten, winden und falten sich zu eindrucksvollen Formen. Geologie zum Anfassen. Unser Ziel, der Limosee, schimmert einladend in einer Senke unter dem 2794 Meter hohen Col Bechei de Sora.

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Refugium: Auf der Fanes-Hütte treffen sich Wanderer und Mountainbiker zur Rast.

Wasser und Stein

Eine kurze Abkühlung gefällig? Raiko steht bis zu den Knien im Wasser. «Weiter rein – no chance!» Drei Alpencrosser aus Österreich sind da nicht so zimperlich. Sie reissen sich die verschwitzen Kleider vom Leib und hüpfen unter grossem Gejohle ins kühlende Nass. Wir feuern sie an. Ein junges asiatisches Paar beobachtet leicht verstört dieses Treiben. Die junge Frau zückt dennoch verschämt ihr Smartphone für ein Erinnerungsfoto – #crazyeurope.

Während die Akkus unserer E-Mountainbikes Laden,
regenerieren wir bei Speck, Käse und Kaiserschmarrn.
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Prost auf einen unvergesslichen Tag: Die Pause auf der Fanes-Hütte ist wohlverdient.

Südtiroler Brotzeit

Für die Abfahrt wählen wir den Wanderweg zurück zur Fanes-Hütte. Innere Kühlung ist angesagt. Die ersten 20 Kilometer und gut 1000 Höhenmeter haben wir hinter uns. Auch wenn die Akkus noch nicht leer sind. Eine Tour mit dem E-Mountainbiker verlangt ein ausgeklügeltes Energie-Management. Wenn im nächsten Anstieg der Saft ausginge, wäre der Tag gelaufen. Denn stossen oder das E-Mountainbike gar buckeln, ist keine Option. Der positive Nebeneffekt: Das Aufladen beschert auch uns eine ausgedehnte Mittagspause mit Südtiroler Speck, Käse und einem Kaiserschmarrn.

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Speck und Käse: Ein Bike-Trip nach Südtirol ist immer auch eine kulinarische Reise.

Aufladen

Was auffällt: Wir sind nicht die einzigen E-Mountainbiker, gefühlt hängen hier 90 Prozent der Bikes am Netz der Hütte. Hitzige Diskussionen über E-Ladestationen? Fehlanzeige! Die grossen Hütten sind voll ausgestattet. «Wir guiden fast nur noch mit dem E-Mountainbike», sagt Corinne. Nicht nur, weil die Anstiege in den Dolomiten steil sind. «Der lose, tiefe Schotter kostet Kraft – und nicht alle, die mal für einen Tag ein E-Mountainbike leihen, sind tatsächlich Mountainbiker», ergänzt Mike.

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Urig und gemütlich: Die Südtiroler Hütten laden zum Verweilen ein.

Gegen die Wand

Richtig steil wird der zweite Teil der Tour. Im wahrsten Wortsinn. Von der Pederü Hütte geht es weiter in Richtung Fodara-Vedla-Hütte. Und wir fahren auf der anderen Talseite direkt gegen die Wand. Kategorie «kurz aber knackig»: 2500 Meter Weg, 500 Höhenmeter, verteilt auf 21 teils extrem steile Kehren. Im Ersten Weltkrieg wurde der Weg von den österreichischen Kaiserjägern aus dem Fels geschlagen und gesprengt. Auf halber Höhe kommt uns von oben ein vierachsiger Kipplaster im Schritttempo entgegen.

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Bergblick: Auf einer Wiese oberhalb des Würzjochs thront vor uns der Peitlerkofel.

1000 Höhenmeter

«Wie er es wohl vollbeladen bis hoch geschafft hat?», murmelt Raiko. Ansonsten treten wir stumm und schwitzend vor uns hin. Die Sonne brennt mittlerweile erbarmungslos vom Himmel. Klar, auch ohne E-Mountainbike wäre der Anstieg möglich, aber insgeheim ist jeder froh über den extra «Boost» der Bikes. Zum Glück zeigen die LEDs am Akku wieder 50 Prozent. Denn bis zum Ju de Sennes warten mit allen Zwischenanstiegen ebenfalls fast 1000 Höhenmeter – und «nachtanken» ist für die E-Ponys nur noch an der Sennes-Hütte möglich.

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Schwindelfreiheit ist auf dem schmalen Trail unterhalb des Ju de Sennes von Vorteil.

Bergab

Nach den nervenaufreibenden letzten Metern zum Ju de Sennes geht es spektakulär auf der anderen Seite des Grats weiter. Der Blick reicht bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Zillertaler Alpen. Direkt unter uns führt kaum erkennbar ein schmaler Pfad in weitem Zickzack durch eine riesige Schotterfläche aus scharfkantigem, weiss-gelben Kalk. Vom daumennagel kleinen Kiesel bis zur Dimension Kinderkopf ist alles dabei. «Was, da sollen wir runter?» Obwohl erprobter Enduro-Racer, schüttelt Raiko etwas ungläubig den Kopf.


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Das E-MTB in seinem Element: Die Abfahrt über den Wanderweg vom Limojoch ist technisch anspruchsvoll.
Corinne und Mike nicken mit einem Grinsen. «Oh, der Weg sieht ja noch nicht so gut aus», meint Corinne. «Vermutlich sind wir in diesem Jahr die ersten», fügt Mike an. «Vor drei Wochen lag hier noch richtig viel Schnee.» Zumindest die steilsten, obersten Spitzkehren werden uns von einem Altschneefeld erspart. Wirklich schlimm findet das in diesem Moment niemand. Auf uns warten 1250 Tiefenmeter anspruchsvolle, aber absolut lohnenswerte Singletrails durch das Val de Ciastlins zurück nach St. Vigil. Noch einmal durchatmen. «Finger weg von der Vorderradbremse!» Mike lässt es rollen und ab geht die Rutschpartie durch den tiefen Schotter.

Abheben mit AUssicht: Der Freeride-Trail «Furcia» vom Kronplatz
zum Furkelpass lädt auch E-Mountainbiker zum Jumpen ein.

Flow statt Fels

«Bun de» begrüsst uns Mike am kommenden Morgen auf ladinisch. Nach diesem «Hard Rock»-Tag zwischen Dolomiten-Gipfeln gehen wir es heute sanfter an. Wir treten von Rina-Welschellen auf teils steilen Waldwegen zum Ju de Börz, dem Würzjoch, und von dort weiter zur Maurerberghütte. Die Ruhe stört nur das Knattern und Johlen der Motorräder, die sich auf den Serpentinen der Passstrasse austoben. «Fast schon nervig», meint Raiko. Auf einer Wiese oberhalb des Würzjochs thront vor uns der Peitlerkofel, der Sass de Pütia, wie er auf ladinisch heisst. «Blauer Himmel, helle Gipfel, darunter die grünen Almen: Blau, weiss, grün – wie die ladinische Flagge», erklärt Mike. Und das Ideal von einem Berg – vom Matterhorn vielleicht einmal abgesehen. Wenn Kinder Berge malen, kommt das dem 2875 Meter hohen Dolomitengipfel ziemlich nah.

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Flowig: Die Trails am Kronplatz lassen Mountainbike-Herzen höher schlagen.

Ausblick und Kulinarik

«Die Trails von hier zum Maurerberg und weiter zum Col da Lé sind unser Rückzugsgebiet», sagt Mike. «Wenn die Dolomiten überlaufen sind, haben wir hier unsere Ruhe.» Uns erwarten heute keine Felsabsätze und Schotterhalden. Mit viel Flow und Geschwindigkeit kurven wir über weite Wiesen und durch den Wald. Von der Terrasse der Maurerberghütte wirken die mächtigen Dolomitengipfel tatsächlich eine Ewigkeit entfernt. Im Blickfeld der Terrasse liegt der Heiligkreuzkofel, an dessen Mittelpfeiler Reinhold Messner und sein Bruder Günther 1968 alpine Geschichte schrieben. Während die Bikes am Kabel hängen, geniessen wir Südtiroler Schlutzkrapfen und Knödel-Tris mit Parmesan: Ausblick und Kulinarik sind hier erste Liga.

Am Heiligkreuzkofel haben Reinhold und Günther Messner
1968 alpine geschichte geschrieben.

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Flow statt Fels: Unter dem Mauerberg sind die Singletrails verspielt und schnell.

Airtime

«Lust auf ein bisschen Airtime?», fragt Mike beim Espresso und zeigt nach links zum 2275 Meter hohen Kronplatz. Wellen, Sprünge, Anlieger – das wäre doch noch was für die sportliche Nachmittagsgestaltung. Noch einmal 1000 Höhenmeter treten? «Mit den E-Bikes sind wir ja ruckzuck oben», meint Raiko motiviert. Zwei Stunden später sitzen wir unter dem futuristischen Messner Mountain Museum Corones mit Blick auf die Dolomiten in der Abendsonne.

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Im Spiegel des Raumschiffs: Wir gönnen uns eine Pause vor dem Messner Mountain Museum Corones.

Die Fanes Prinzessin

«Wow, was für ein Abschluss», meint Raiko fast andächtig. Lange bevor der Plan de Corones zum Sport- und Skiberg umgestaltet wurde, soll hier Dolasilla, die Fanes-Prinzessin gekrönt worden sein. Doch bevor wir erneut ins Reich der Fanes-Sage abdriften, schwingen wir uns auf die Bikes. Das Meer aus Stein verfärbt sich langsam rötlich und wir surfen durch die Wellen und Anlieger auf der Freeride-Strecke «Furcia» in Richtung Furkelpass.

Flow und Felsen: St. Vigil in Enneberg

Allgemeine Informationen

St. Vigil in Enneberg und liegt südlich des Kronplatzes am Rand des Naturparks Fanes-Sennes-Prags, dem drittgrössten Naturpark Südtirols. Der ist Teil des Unesco-Weltnaturerbes Dolomiten. Die Gemeinde hat 3000 Einwohner und befindet sich im Gadertal. Hier wird seit 2000 Jahren die romanische Sprache Ladinisch gesprochen.
Tourismusbüro St. Vigil: sanvigilio.com

Anreise

Mit dem Auto: Über die Brennerautobahn bis zur Ausfahrt Brixen. Von dort auf der E66 bis kurz vor Bruneck. Weiter auf der SS244 bis Zwischenwasser und weiter nach St. Vigil.
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Die einmalige Berglandschaft der Dolomiten treibt auch immer mehr E-Mountainbiker auf die Gipfel.

Trails, Touren & Guiding

Je nach Schnee- und Höhenlage startet die Saison Ende Mai und geht bis in den Oktober. Von St. Vigil gibt es für Biker rund 250 Kilometer Trails und Touren in allen Schwierigkeitsgraden:

Fanes-Sennes-Runde
Konditionell schwere, aber technisch moderate Tour von St. Vigil einmal über die Fanes- und Sennes-Hochebene und wieder zurück. 56 km, 1780 hm. Höchster Punkt: Limopass (2170 m).

Ju de Sennes
Konditionell und technisch schwere Tour. Von St. Vigil über die Sennes-Hochebene zum Sennesjoch mit langer Tragepassage und technisch sehr schwieriger Abfahrt ins Val de Ciastlins. Teils sehr ausgesetzt (S4). 30 km, ca. 1400 hm. Höchster Punkt: Sennesjoch (2519 m).

Guiding: Bikeschool St. Vigil, mit einem breiten Angebot von Touren bis Fahrtechniktraining.

Kartenmaterial:
Supertrail Map Cortina d’Ampezzo
CHF 22.90.

Kronplatz: 
Singletrails mit Liftunterstützung gibt es rund um den Kronplatz wie der «Herrensteig» oder die «Furcia» Freeridestrecke zum Furkelpass. Tageskarte inkl. Bike: 35 Euro.

Hütten & Einkehren

Rifugio Fanes: Die 1928 erbaute Fanes-Hütte (2060 m) liegt an der alten Militärstrasse, die Pederü mit Cortina d’Ampezzo verbindet. Die Übernachtung ist nobel, die Südtiroler und
ladinische Küche sehr lecker.

Senneshütte:
Die Senneshütte (2160 m) liegt im Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Die Gerichte sind hausgemacht und regional, sensationell sind auch die Desserts wie das Zirbeneis.

Maurerberghütte:
Die Hütte (2157 m) liegt über dem Gardertal mit Blick über den Kronplatz und die Dolomitengipfel bis zum Peitlerkofel.

Übernachtung

Wir übernachteten im Sport Hotel Exclusive in St. Vigil. Das gemütliche und freundliche Hotel mit Pool liegt an der Strasse
in Richtung Naturpark. Hotelchef Roman Erlacher ist selbst passionierter Biker und Rennradfahrer.

Weitere Übernachtungsmöglichkeiten für Mountainbiker:
Mountainbike Holidays:bike-holidays.com
Tourismusbüro St. Vigil:sanvigilio.com

An allen hier aufgeführten Hütten können Akkus der E-Mountainbikes geladen werden. Wichtig ist ein eigenes Ladekabel.